Vor Gipfeltreffen

Die EU und der Krieg in Israel: Ein diplomatischer Scherbenhaufen

Vor zwanzig Jahren, unter dem ersten Außenbeauftragten Javier Solana, hat die Europäische Union noch zwischen Israel und den Palästinensern vermittelt. Nun braucht sie selbst Vermittlung: Vor dem EU-Gipfel am Donnerstag in Brüssel ringen EU-Diplomaten über hochumstrittene Formulierungen zu Israel und dem humanitären Elend in Gaza.

Ein Konvoi mit humanitären Gütern an der Grenze zum Gazastreifen in Rafah

Ein Konvoi mit humanitären Gütern an der Grenze zum Gazastreifen in Rafah Foto: AFP/Eyad Baba

Deutschland und einige andere EU-Staaten wollen das Selbstverteidigungsrecht Israels herausstellen. Spanien und die Mehrheit der Mitgliedsländer fordern dagegen eine humanitäre Waffenpause und die Wiederaufnahme von Verhandlungen über eine Zweistaaten-Lösung. Zwischen beiden Positionen hatte sich in den vergangenen Tagen ein Graben aufgetan; der Gipfel soll ihn nun überbrücken.

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