Corona-Pandemie

Deutsche Bundesregierung befürchtet Angriffe auf Impfzentren

Die Diskussion über die Corona-Impfungen wird emotional geführt. Die Bundesregierung befürchtet nun Proteste vor Impfzentren und Firmensitzen von Impfstoff-Produzenten. Und sie hält es auch für möglich, dass es zu Gewalt kommt.

Ein Senior geht im Kreisimpfzentrum in der Oberschwabenhalle zu den Impfstraßen. Am Morgen hatte das Kreisimpfzentrum aufgemacht.

Ein Senior geht im Kreisimpfzentrum in der Oberschwabenhalle zu den Impfstraßen. Am Morgen hatte das Kreisimpfzentrum aufgemacht. Foto: dpa/Felix Kästle

Die Bundesregierung stellt sich auf mögliche Angriffe auf Impfzentren, Impfstofftransporte oder auch Hersteller von Corona-Impfstoffen ein. Zwar gebe es bisher keine konkreten Hinweise darauf, aber es bestehe wegen „der großen medialen Präsenz sowie der hohen Dynamik und Emotionalität“ des Themas eine „abstrakte Gefährdung“ der genannten Einrichtungen, heißt es in einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuerst hatten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe darüber berichtet.

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