Österreich 

Der erst nur als Spaßkandidat wahrgenommene Chef der Bierpartei mischt die Politik auf

Die Präsidentschaftswahl in Österreich brachte neben dem erwartbaren Ergebnis auch eine Überraschung: Jeder fünfte Jungwähler votierte für Dominik Wlazny. Der ursprünglich nur als Spaßkandidat wahrgenommene Chef der Bierpartei könnte das linke Lager aufmischen.

Wenn der Bierparteichef ernst spricht, dann redet er über Gerechtigkeitsthemen wie gleichen Lohn für Frauen oder armutsgefährdete Kinder und über Klimaschutz

Wenn der Bierparteichef ernst spricht, dann redet er über Gerechtigkeitsthemen wie gleichen Lohn für Frauen oder armutsgefährdete Kinder und über Klimaschutz Foto: AFP/Joe Klamar

Hätten vorigen Sonntag bloß die Unter-30-Jährigen den österreichischen Bundespräsidenten küren dürfen, müsste Alexander van der Bellen noch zittern. Denn in diesem Wählersegment lag der Amtsinhaber zehn Prozentpunkte unter den 56,7 Prozent, die ihm eine Stichwahl ersparten. Und sein Herausforderer wäre nicht FPÖ-Kandidat Rosenkranz gewesen, sondern der bei den Jungwählern mit 19 Prozent auf Platz zwei gelandete Wlazny.

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