Kommentar
Der Zirkus um Boris Johnson ist zu Ende, auf die Briten kommen schwere Zeiten zu
Von der 11 Downing Street, dem offiziellen Wohnsitz des britischen Schatzkanzlers, in die 10 Downing Street: Rishi Sunak Foto: AFP/Tolga Akmen
Drei Tage lang hielt Boris Johnson die Briten in Atem. Würde der erst im Juli von der eigenen Fraktion aus dem Amt gejagte Ex-Premier nach dem Rücktritt von Liz Truss wirklich nochmal antreten wollen? An den Finanzmärkten gingen die Zinsen für britische Staatsschulden in die Höhe, das Pfund verlor an Wert – Ausdruck der Unsicherheit, die sich neuerdings mit der einst soliden Wirtschafts- und Finanzpolitik der regierenden Konservativen verbindet. Was der zerzauste Blondschopf selbst von Ökonomie hält, ist ja bekannt: „Fuck Business“.