Ein Jahr nach Christchurch

Der Tag, an dem Neuseeland weinte

Zwölf Monate ist es her, dass Neuseeland vom schlimmsten Verbrechen seiner jüngeren Geschichte erschüttert wurde. Beim Anschlag eines Rassisten auf zwei Moscheen starben 51 Muslime. Zum Jahrestag brechen die Wunden wieder auf - auch weil bald der Prozess beginnt.

Neuseeland, Christchurch: Eine Frau legt Blumen an der Al-Noor-Moschee nieder. Rund ein Jahr nach den Terrorangriffen auf zwei Moscheen findet ein Freitagsgebet der Muslime in Christchurch statt. Beim Anschlag eines 28-jährigen australischen Rassisten auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt starben am 15. März 2019 insgesamt 51 Muslime. 

Neuseeland, Christchurch: Eine Frau legt Blumen an der Al-Noor-Moschee nieder. Rund ein Jahr nach den Terrorangriffen auf zwei Moscheen findet ein Freitagsgebet der Muslime in Christchurch statt. Beim Anschlag eines 28-jährigen australischen Rassisten auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt starben am 15. März 2019 insgesamt 51 Muslime.  Foto: Mark Baker/AP/dpa

Jeden Freitag. Es ist jeden Freitag dasselbe. Jedes Mal, wenn Gamal Fouda, der Imam der Al-Nur-Moschee von Christchurch, zum Freitagsgebet an sein Stehpult tritt, kommen die Erinnerungen wieder. An jenen 15. März vergangenen Jahres, als sich hier in der größten Stadt von Neuseelands Südinsel die Leute auch schon zum Gebet versammelt hatten. Daraus wurde die schlimmste Stunde in der jüngeren Geschichte des sonst so friedvollen Pazifikstaats.

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