EU

Der Streit mit dem Pharmakonzern AstraZeneca spitzt sich zu

Der Streit zwischen der Europäischen Union und dem britischen Pharmakonzern AstraZeneca wegen Lieferproblemen beim Covid-19-Impfstoff spitzt sich zu.

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides erklärte gestern, vertraglich sei nicht vorgesehen, dass die EU nachrangig beliefert werden soll

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides erklärte gestern, vertraglich sei nicht vorgesehen, dass die EU nachrangig beliefert werden soll Foto: Olivier Hoslet/Pool EPA/AP/dpa

Die Europäische Union forderte das Unternehmen am Mittwoch dazu auf, die Staatengemeinschaft mit mehr Dosen seines Vakzins aus Werken aus Großbritannien zu versorgen. „Britische Werke sind Teil unseres Kaufvertrages und deshalb müssen sie liefern“, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. Zwei der vier Werke, aus denen sich AstraZeneca zur Bereitstellung von Impfstoffen für die EU verpflichtet hat, befänden sich in Großbritannien.

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