Rassismus
Debatte in den USA schwappt nach Australien über
Die US-Proteste nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd durch die Polizei haben auch die Rassismus-Debatte in Australien befeuert. Dort sind seit 1991 437 Aborigines in Polizeigewahrsam gestorben.
Gracelyn Smallwood, eine Aktivistin für die Rechte der Aborigines, beklagte bei einer Protestkundgebung am Wochenende in Brisbane die hohe Zahl an toten Ureinwohnern in Polizeigewahrsam Foto: AFP/Patrick Hamilton
Australien hat soeben ein langes Wochenende hinter sich. Am Montag feierte das Land den Geburtstag der britischen Königin, die nach wie vor das Staatsoberhaupt der einstigen Kolonie ist. Traditionell werden am „Queen’s Birthday“ Auszeichnungen vergeben.