Brasilianerin in Luxemburg

Das sagt Debora Rodriques, Ex-Mitarbeiterin von Lula, über die Wahlen

Ihre Biografie ist zumindest ungewöhnlich. Debora Cristina Rodriques, der Tageblatt-Redaktion und vielen Eschern bekannt als kompetente und freundliche Servierkraft in der „Kanalbar“ (Nachbar des historischen Tageblatt-Gebäudes in der Escher Kanalstraße), hatte in Brasilien ein ganz anderes Leben und arbeitete als Repräsentantin von 12 Präfekten mit Luiz Inácio Lula da Silva, kurz Lula, zusammen.

Debora Rodriques ist vom Wahlsieg Lulas überzeugt

Debora Rodriques ist vom Wahlsieg Lulas überzeugt Foto: Editpress/Julien Garroy

Nach ihrer Scheidung wollte sie weg und zog nach Luxemburg, wo sie sich mittlerweile sehr wohlfühlt und – auch zum Unverständnis ihrer Familie – bleiben möchte. Besonders die Gewalt und Unsicherheit in ihrem Geburtsland vermisse sie am wenigsten; sie ist zwar einverstanden, dass das Wetter, die Musik und wohl auch das Essen in Brasilien besser als in Esch sind, dennoch hat sie sich hier eingelebt und möchte außer Visiten bei der Familie nicht zurück.

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