Verteidigung

Das passierte am ersten Tag des NATO-Gipfels in Washington

Beim NATO-Gipfel in Washington läuft informell auch der amerikanische Wahlkampf mit. Für US-Präsident Joe Biden ist das Treffen eine willkommene Bühne, auf der Herausforderer Donald Trump gerne wäre.

Familienfoto beim NATO-Gipfel: Luxemburgs Premier Luc Frieden leistet in der dritten Reihe als Vierter von links Italiens Premierministerin Meloni Gesellschaft

Familienfoto beim NATO-Gipfel: Luxemburgs Premier Luc Frieden leistet in der dritten Reihe als Vierter von links Italiens Premierministerin Meloni Gesellschaft Foto: SIP/Julien Warnand

Der eine ist da, der andere wäre gerne da. Der eine heißt Joe Biden und hat ein Amt: US-Präsident. Der andere heißt Donald Trump und hätte gern ein Amt: US-Präsident. Wenn die Staats- und Regierungschefs der 32 NATO-Staaten in diesen Tagen während ihres Gipfels in Washington über die Weltlage und die Abschlusserklärungen beraten, läuft der US-Wahlkampf um den wahrscheinlich immer noch mächtigsten Posten der Welt mehr oder minder offen mit. Das erste TV-Duell zwischen Biden und Trump verlief für den Amtsinhaber desaströs. Und so zieht Biden als Gastgeber jede Aufmerksamkeit auf sich, egal, wann und wo und mit wem er bei diesem NATO-Jubiläumsgipfel zum 75. Geburtstag der Allianz auftritt. Die bange Frage seiner Leute und des interessierten Publikums: Stolpert er, verhaspelt er sich, hat er wieder – wie vor Millionenpublikum im Fernsehduell – Aussetzer? Gipfeltage sind lang – erst recht für einen Mann von 81 Jahren wie Biden.

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