Simbabwe
Das „Krokodil“ bleibt an der Macht
Kritiker beschreiben ihn als noch härter als seinen Vorgänger Mugabe, doch ohne dessen intellektuelle Gabe oder eine übergreifende Vision für das Land. Jetzt preist Simbabwes Präsident Mnangagwa nach seiner umstrittenen Wiederwahl die „reife Demokratie“.
Der alte und neue Präsident Simbabwes: Emmerson Mnangagwa Foto: AFP/Jekesai Njikizana
Im südafrikanischen Simbabwe hat sich Amtsinhaber Emmerson Mnangagwa in einer von Manipulationsvorwürfen überschatteten Präsidentschaftswahl eine zweite Amtszeit gesichert. „Wir haben bewiesen, dass wir eine reife Demokratie sind“, sagte Mnangagwa am Sonntag. Die Wahlkommission hatte den 80-Jährigen am Samstag mit einem Ergebnis von 52,6 Prozent der Stimmen zum Sieger erklärt. Die Opposition erhob Betrugsvorwürfe und erkannte das Wahlergebnis nicht an.