Russland

Das Kreml-Regime zerredet vor heimischem Publikum die Ukraine-Friedenskonferenz

Moskau betrachtet die Ukraine-Konferenz in der Schweiz mit Argwohn und zieht das geplante Treffen ins Lächerliche.

Auch „his master’s voice“ Dmitri Peskow meint, die Friedenskonferenz sei „völlig aussichtslos“, denn er weiß, Russland will weiter Krieg

Auch „his master’s voice“ Dmitri Peskow meint, die Friedenskonferenz sei „völlig aussichtslos“, denn er weiß, Russland will weiter Krieg Foto: Evgenia Novozhenina/Pool/AFP

Noch im April stellte sich Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, vor die Kameras in ihrem Amt und sagte: „Russland wird an dieser angeblichen Friedenskonferenz in der Schweiz nicht teilnehmen, selbst wenn es eine Einladung bekäme.“ Im Mai bestätigte sie diese Aussage nochmals. „Auch wenn sie beharrlich fragen werden, wird Russland nicht daran teilnehmen“, sagte sie. Sie sah die Positionen Russlands ignoriert und bescheinigte den Ausrichtern Realitätsferne. Nun spielt Russland den Beleidigten. Die Kränkung – „Obida“, wie die Russen sagen – ist längst ein zentrales Motiv der russischen Politik.

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