Dänemark
Dänemarks restriktives Aufenthaltsrecht sorgt für „Liebesflüchtlinge“ in Schweden
Die restriktive Einwanderungspolitik des dänischen Königreiches sorgt für einen Flüchtlingsstrom über die „Brücke der Liebe“ ins schwedische Schonen.
Die „Brücke der Liebe“ zwischen Dänemark und Südschweden Foto: Marcus Brandt/dpa
Sich kennenlernen, sich verloben, heiraten und dann auswandern nach Schonen, der südlichsten Provinz Schwedens. Dies ist die Realität von vielen gemischten Ehepaaren in Dänemark. Das Einwanderungsgesetz in dem Königreich zwischen Nord- und Ostsee ist sehr streng: Einer Person, die keine EU-Staatsbürgerschaft eines EU-Landes besitzt, wird kein Aufenthaltsrecht gewährt, wenn sie mit einem Dänen, einer Dänin verheiratet ist, sollten nicht entsprechende finanzielle Mittel vorliegen.
„Liebesflüchtlinge“ werden solche Paare in Schweden genannt, es gibt tausende von ihnen, und die Öresundbrücke, welche das dänische Kopenhagen mit dem schwedischen Malmö verbindet, wird darum auch „Brücke der Liebe“ genannt.