Indopazifik

China und die Salomonen unterzeichnen Sicherheitsabkommen

Seit Ende März herrscht in Australien, Neuseeland und den USA Aufregung um ein Sicherheitsabkommen zwischen den Salomonen und China. Am Dienstag wurde das umstrittene Abkommen nun unterzeichnet – kurz vor dem Besuch einer hochrangigen Delegation aus den USA. Die neue Vereinbarung könnte die Tür für einen chinesischen Marinestützpunkt im Pazifik öffnen.

Die Salomonen wollen ihre Partnerschaften diversifizieren, um ihr Sicherheitsbedürfnis zu erfüllen: Der Premierminister der Salomonen Manasseh Sogavare (l.) zu Besuch in Peking bei seinem chinesischen Amtskollegen Li Keqiang (Aufnahme vom 09.10.2019)

Die Salomonen wollen ihre Partnerschaften diversifizieren, um ihr Sicherheitsbedürfnis zu erfüllen: Der Premierminister der Salomonen Manasseh Sogavare (l.) zu Besuch in Peking bei seinem chinesischen Amtskollegen Li Keqiang (Aufnahme vom 09.10.2019) Foto: Pool Reuters/AP/dpa/Thomas Peter

Der kleine Inselstaat der Salomonen ist seit Ende März unerwartet zum Epizentrum der amerikanisch-chinesischen Rivalität geworden. Nachdem bekannt wurde, dass die Salomonen, eine kleine Inselgruppe im Pazifik mit rund 700.000 Einwohnern, ein Sicherheitsabkommen mit China schließen wollen, haben Australien, Neuseeland und die USA Besorgnis geäußert. Australien entsandte einen Minister, eine hochrangige Delegation aus den USA wird noch diese Woche in Honiara, der Hauptstadt der Salomonen, erwartet.

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