Null-Covid

China rückt nach Protesten von harten Corona-Auflagen ab

Bei milden Symptomen ist ab jetzt eine häusliche Quarantäne möglich. Unter den harten Regeln hatte auch die chinesische Wirtschaft gelitten.

Ein Blumenverkäufer wartet auf einer Straße im Jing’an-Viertel in Schanghai auf Kunden

Ein Blumenverkäufer wartet auf einer Straße im Jing’an-Viertel in Schanghai auf Kunden Foto: AFP/Hector Retamal

Unter dem Druck regierungskritischer Proteste und einer schwächelnden Wirtschaft verkündet China seine bislang umfassendste Abkehr von der strikten Null-Covid-Politik. Infizierte mit mildem Verlaufen dürfen sich künftig auch zu Hause isolieren und auskurieren, wie die Nationale Gesundheitskommission am Mittwoch bekannt gab. Sollte sich der Zustand verschlechtern, könnten sich die Betroffenen selbst in ausgewiesene Kliniken begeben. Auch soll es keine Tests mehr geben für Personen, die innerhalb des Landes reisen. Die Ankündigung folgte, nachdem Präsident Xi Jinping am Dienstag eine Sitzung des Politbüros der Kommunistischen Partei geleitet hatte.

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