Luxemburg 

Charles Goerens und Isabel Wiseler-Lima von China-Sanktionen betroffen – Asselborn bittet Botschafterin zum Gespräch

Jean Asselborn hat gestern die chinesische Botschafterin zu einem Gespräch ins Außenministerium geladen. Thema waren die Sanktionen und Menschenrechte. Von den Strafmaßnahmen, die China gegen zehn Politiker und Wissenschaftler sowie vier Organisationen aus der EU angeordnet hat, sind über ihre Funktion auch drei Luxemburger betroffen.

Neben zahlreichen anderen EU-Außenministern lud auch Jean Asselborn Chinas Botschafterin zum Gespräch über Menschenrechte und Sanktionen 

Neben zahlreichen anderen EU-Außenministern lud auch Jean Asselborn Chinas Botschafterin zum Gespräch über Menschenrechte und Sanktionen  Foto: MAEE

Wegen seiner Mitgliedschaft im Unterausschuss für Menschenrechte des Europäischen Parlaments ist der Europaabgeordnete Charles Goerens (DP) von den Strafmaßnahmen aus China betroffen. Das hat Goerens dem Tageblatt am Donnerstagabend bestätigt. Goerens geht demnach davon aus, zum Beispiel mit einem Einreiseverbot nach China belegt zu sein. Auch Isabel Wiseler-Lima (CSV) ist Mitglied desselben Unterausschusses und dürfte somit ebenfalls mit Sanktionen belegt sein, war aber am späten Donnerstagabend nicht mehr erreichbar. Darüber hinaus ist Luxemburgs Vertreter im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee (PSK) der Europäischen Union visiert. Wegen der chinesischen Sanktionen und Menschenrechtsverletzungen hatte Luxemburgs Außenminister am Donnerstag Chinas Botschafterin Yang Xiaoron zum Gespräch geladen. 

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