EU-Parlament

Charles Goerens legt Forderungen zur Entwicklungsfinanzierung vor

Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten sollen ihre Hilfe für die Entwicklungsländer weiter verstärken. Diese Forderung wird in einem vom luxemburgischen EU-Parlamentarier Charles Goerens im Vorfeld der vierten internationalen Konferenz über Entwicklungszusammenarbeit in Sevilla verfassten Bericht erhoben, der am Dienstag dem Europäischen Parlament (EP) zur Abstimmung vorgelegt wird.

Der Bericht des luxemburgischen EP-Abgeordneten Charles Goerens wird dem Plenum in Straßburg am Dienstag zur Abstimmung vorgelegt

Der Bericht des luxemburgischen EP-Abgeordneten Charles Goerens wird dem Plenum in Straßburg am Dienstag zur Abstimmung vorgelegt Foto: European Union 2022/EP

Im Jahr 2015 wurde von den Vereinten Nationen die sogenannte Agenda 2030 verabschiedet. Mit ihr hatte sich die internationale Gemeinschaft 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung gesetzt, die bis zum Jahr 2030 erfüllt werden sollten. Demnach sollten bis dahin der Hunger sowie die Armut in der Welt beendet, medizinische Versorgung und Bildung für alle bereitgestellt werden. Weitere Ziele betreffen den Klima- und Umweltschutz, Frieden, und die Abschaffung von Ungleichheiten. Täglich lässt sich allerdings feststellen, dass die Welt noch weit davon entfernt ist, diese Ziele zu erreichen. Vielmehr bewegt sich die internationale Gemeinschaft zunehmend von ihren anvisierten Vorhaben weg.

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