Krise in Kasachstan

Chaos in Almaty: Präsident erteilt Schießbefehl

Weitere Eskalation in Kasachstan: Präsident Tokajew befiehlt dem Militär, auf Demonstranten zu schießen. International löst das Entsetzen aus - auch aus Deutschland kommt scharfe Kritik. Besonders dramatisch und unübersichtlich bleibt die Lage in der Stadt Almaty.

Das Bild der Staatsagentur Tass zeigt Militärangehörige, die Trinkwasser und Lebensmittel an Zivilisten verteilen und sich auf die Aufrechterhaltung der Sicherheit in der Stadt Aktau im Westen Kasachstans vorbereiten, während die Regierung versucht, die Unruhen im ganzen Land zu beenden

Das Bild der Staatsagentur Tass zeigt Militärangehörige, die Trinkwasser und Lebensmittel an Zivilisten verteilen und sich auf die Aufrechterhaltung der Sicherheit in der Stadt Aktau im Westen Kasachstans vorbereiten, während die Regierung versucht, die Unruhen im ganzen Land zu beenden Foto: dpa/Isa Tazhenbayev

Im zentralasiatischen Kasachstan eskaliert die Lage nach schweren Unruhen immer weiter. Der Präsident der autoritär geführten Ex-Sowjetrepublik, Kassym-Schomart Tokajew, erteilte einen Schießbefehl gegen Demonstranten. „Ich habe den Sicherheitskräften und der Armee den Befehl gegeben, ohne Vorwarnung das Feuer zu eröffnen“, sagte der 68-Jährige am Freitag in einer Fernsehansprache. Besonders in der Millionenstadt Almaty im Südosten scheint sich die Situation dramatisch zuzuspitzen; dabei drangen unabhängige Informationen von dort zwischenzeitlich kaum noch nach außen durch.

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