Auszeichnung
„Champions des Friedens“: Drei Menschenrechtler werden mit Nobelpreis geehrt
Für ihren Einsatz in Belarus, Russland und der Ukraine werden gleich mehrere Menschenrechtler mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt. Die Auszeichnung fällt dieses Jahr auf einen passenden Gedenktag.
„Frieden, Fortschritt und Menschenrechte sind untrennbar miteinander verbunden“, sagt Olexandra Matwijtschuk Foto: Javad Parsa/Pool NTB/dpa
Menschenrechtler aus Russland, der Ukraine und Belarus sind am Samstag in Oslo mit dem diesjährigen Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Passenderweise am Tag der Menschenrechte wurden die inzwischen aufgelöste Organisation Memorial aus Moskau, das Zentrum für bürgerliche Freiheiten (CCL) aus Kiew und der inhaftierte belarussische Menschenrechtsanwalt Ales Bjaljazki mit dem weltweit wichtigsten politischen Preis geehrt. Die Vorsitzende des norwegischen Nobelkomitees, Berit Reiss-Andersen, bezeichnete sie als „Champions des Friedens“.