Spanien

Bullen mit den Namen „Feminist“ und „Nigerianer“: Stadt Gijón verbietet Stierkämpfe

Sind Toreros frauen- und fremdenfeindlich? Die jüngsten Ereignisse in Gijón deuten darauf hin. Dem Spuk wurde jetzt ein Ende gesetzt. Toreros nennen das Verbot „Unkultur“. 

Der spanische Stierkämpfer Julian Lopez „El Juli“ tritt während eines Stierkampfes in der Stierkampfarena von Gijón auf

Der spanische Stierkämpfer Julian Lopez „El Juli“ tritt während eines Stierkampfes in der Stierkampfarena von Gijón auf Foto: dpa/EFE/EPA/Alberto Morante

Das Publikum applaudierte, nachdem der Torero Morante de la Puebla in der Arena der nordspanischen Stadt Gijón die beiden Stiere „Feminista“ und „Nigeriano“ mit seinem Degen getötet hatte. „Olé, olé“, riefen die Menschen begeistert, als die Stiere blutüberströmt zusammenbrachen. Die Fans trugen den Stiertöter, wie es nach diesen ungleichen Kämpfen üblich ist, auf Schultern aus der Arena.

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