Lieferstopp

Bulgarien ist von russischem Gas abhängig, aber will sich nicht erpressen lassen

Bulgariens Wirtschaft hängt am russischen Erdgastropf. Aber dennoch will sich Sofia vom russischen Lieferstopp nicht erpressen lassen. Gleichzeitig vergrößern sich die innenpolitischen Spannungen wegen des Ukrainekriegs.

Anlage der IGB-Pipeline zwischen Bulgarien und Griechenland in der bulgarischen Ortschaft Malko Kadievo

Anlage der IGB-Pipeline zwischen Bulgarien und Griechenland in der bulgarischen Ortschaft Malko Kadievo Foto: AFP/Nikolay Doychinov

Bulgariens Premier Kiril Petkow gibt sich kämpferisch. Seine Regierung sei auf das Szenario eines russischen Lieferstopps von Erdgas „vorbereitet“, versichert der Chef der proeuropäischen Antikorruptionspartei PP – und lehnt die von Moskau geforderte Bezahlung der Erdgaslieferungen in Rubel resolut ab: „Wir lassen uns nicht erpressen.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren