EU-Kommission

Brüssel will stärker gegen Billigprodukte aus dem Online-Handel vorgehen

Die EU-Kommission will verstärkt gegen auf Online-Plattformen angebotene Billigprodukte vorgehen. Am Mittwoch präsentierte sie dazu einige Vorschläge. Zudem leitete die Brüsseler Behörde eine Untersuchung gegen das chinesische Online-Unternehmen „Shein“ ein.

V.l.: Die EU-Vizekommissionspräsidentin Henna Virkkunen und die Kommissare Maros Sefcovic und Michael McGrath gingen auf die Probleme beim Online-Handel ein

V.l.: Die EU-Vizekommissionspräsidentin Henna Virkkunen und die Kommissare Maros Sefcovic und Michael McGrath gingen auf die Probleme beim Online-Handel ein Foto: European Union/Christophe Licoppe

Es sei „purer Zufall“, sagte EU-Handelskommissar Maros Sefcovic, dass die Kommission ihre Vorschläge am gleichen Tag präsentierte, an dem die Post in den USA verkündete, keine Pakete aus China mehr anzunehmen. „Wir haben eine rechtsstaatsbasierte Union“, sagte der Tscheche, es werde sich an bestehende Gesetze gehalten und die präsentierten Vorschläge seien „länderneutral“, beträfen also auch andere Staaten. Dennoch dürften bei all dem, was gleich drei EU-Kommissare am Mittwoch in Brüssel vortrugen, vor allem Online-Plattformen aus China im Fokus stehen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Hantavirus

Zwei Passagiere nach Evakuierung von Kreuzfahrtschiff positiv getestet

France

Le départ de Boris Vallaud fracture la direction du PS

Teneriffa/Spanien

Evakuierung vom Virusschiff: Passagiere verlassen„MV Hondius“ in Schutzkleidung gehüllt

;