„Schwere Rechtsverletzung“

Britische Politiker äußern zunehmende Zweifel an Israels Vorgehen im Gazastreifen

Nach der zunächst betonten Solidarität mit Israel wachsen in Großbritannien die Zweifel an der Bombardierung des Gazastreifens.

Demonstranten mit Israel-Flaggen forderten am vergangenen Montag vor dem Sitz des Fernsehsenders BBC, die Hamas als Terroristen zu bezeichnen

Demonstranten mit Israel-Flaggen forderten am vergangenen Montag vor dem Sitz des Fernsehsenders BBC, die Hamas als Terroristen zu bezeichnen Foto: AFP/Daniel Leal

Uneingeschränkte Solidarität mit Israel – so positionierte sich die britische Politik nach den Hamas-Massakern vom 7. Oktober in totaler Einigkeit. Seither zeigen immer neue Fernsehbilder vom humanitären Elend im Gazastreifen zunehmend Wirkung, die Einheitsfront beginnt zu bröckeln. Im Unterhaus betonte Premier Rishi Sunak am Mittwoch seine Bemühungen, humanitäre Hilfe für die Region zu organisieren. Labour-Oppositionschef Keir Starmer pochte vernehmlich auf die Einhaltung internationalen Rechts und mahnte zur Mäßigung: „Hamas ist nicht gleichbedeutend mit den Palästinensern.“

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