Nach drei Wochen Brexit

Britische Musikbranche bangt ums Geschäft, Kunden stöhnen unter höheren Preisen  

Viele Export-orientierte Branchen kämpfen mit zusätzlicher Bürokratie und erhöhten Kosten durch den Brexit. Die ganzen Probleme machen sogar neue Gespräche denkbar.

Mehr als 100 Musik-Stars, darunter Elton John, haben der britischen Regierung Versagen bei der Verhandlung von Visaregeln für Kulturschaffende nach dem Brexit vorgeworfen

Mehr als 100 Musik-Stars, darunter Elton John, haben der britischen Regierung Versagen bei der Verhandlung von Visaregeln für Kulturschaffende nach dem Brexit vorgeworfen Foto: dpa/Ricardo Rubio

Drei Wochen nach dem Ausscheiden aus dem EU-Binnenmarkt macht sich der Brexit zunehmend unangenehm bemerkbar. Trotz des in letzter Minute abgeschlossenen Abkommens zwischen der EU und ihrem ausgetretenen Ex-Mitglied beklagen Handelsunternehmen auf beiden Seiten des Ärmelkanals eine Vielzahl neuer Hindernisse und Gebühren. Warenpakete stecken wochenlang beim Zoll fest, Trucker müssen Leerfahrten absolvieren. Der schottischen Fischindustrie verdirbt die frische Ware im Labyrinth neuer Vorschriften, prominente Musiker laufen Sturm gegen neue Visabedingungen.

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