US-Präsidentschaftswahlen
„Britain Trump“ fürchtet Einflussverlust in Washington
In kaum einem anderen Land Europas dürfte die politische und wirtschaftliche Führung so widerstreitende Gefühle zur US-Präsidentschaftswahl hegen wie in Großbritannien.
Mit einem Präsidenten Joe Biden, der gerne seine irischen Wurzeln hervorhebt, dürfte es der britische Premierminister Boris Johnson schwerer haben Foto: AFP/Jim Watson
Einerseits hat Amtsinhaber Donald Trump dem zärtlich als „Britain Trump“ gelobten Premier Boris Johnson einen umfassenden Handelsvertrag versprochen. Andererseits steht der demokratische Bewerber Joe Biden der britischen Haltung zu globalen Themen wie Klimaschutz und multilateraler Zusammenarbeit deutlich näher.