Reportage

„Bloody everywhere“: Australien erlebt einen regelrechten Dinosaurier-Boom

Eine Reihe von Fossilienfunden hat eine abgelegene Region im australischen Outback zum Mekka für Paläontologen werden lassen. Inzwischen kehren australische Forscher aus dem Ausland zurück, um die Geschichte im eigenen Land aufzuarbeiten. Der Dinosaurier-Boom hat auch einer einsam gelegenen Kleinstadt neues Leben eingehaucht.

Mittlerweile zieht es hunderte Paläontologen nach Australien

Mittlerweile zieht es hunderte Paläontologen nach Australien Foto: Australian Age of Dinosaurs Museum

Wer nach einer stundenlangen Fahrt durch Australiens Outback in Winton ankommt, der wird von einem Schild begrüßt, auf dem in großen Lettern steht: „Winton – Way Out West“. Tatsächlich sind nur wenige Orte in Australien abgelegener als die Kleinstadt Winton im Westen von Queensland. 1.300 Kilometer sind es von hier bis nach Brisbane, in die Hauptstadt des Bundesstaates. Rund 15 Stunden ist man mit dem Auto unterwegs. Obwohl Winton vor über 100 Jahren sogar der Geburtsort der australischen Fluglinie Qantas war, leben inzwischen nur noch rund 1.000 Menschen dort.

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