USA

Bidens Nahost-Reise wird von viel Kritik begleitet

Für seine bevorstehende Nahost-Reise muss US-Präsident Biden viel Kritik einstecken. Er sieht darin eine Friedensmission. Im Wahlkampf hatte er allerdings versprochen, den saudischen Kronprinzen zum Außenseiter zu machen – nun wertet er ihn mit seinem Besuch auf.

Zwei US-Fahnen in der Nähe der Siedlung Har Homa und des Kontrollpunkts Bethlehem künden vom bevorstehenden Staatsbesuch von US-Präsident Biden 

Zwei US-Fahnen in der Nähe der Siedlung Har Homa und des Kontrollpunkts Bethlehem künden vom bevorstehenden Staatsbesuch von US-Präsident Biden  Foto: dpa/Ilia Yefimovich

Die Straße vor der Botschaft Saudi-Arabiens in Washington hat seit kurzem einen neuen Namen: „Jamal-Khashoggi-Weg“ heißt sie nun und die Verwaltung der US-Hauptstadt ließ das neue Straßenschild nicht zufällig direkt vor der diplomatischen Vertretung anbringen. Khashoggi wurde im Herbst 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet, nach Überzeugung der US-Geheimdienste steckte Kronprinz Mohammad bin Salman hinter der Bluttat. Der faktische Herrscher Saudi-Arabiens – auch unter dem Kürzel MbS bekannt – gehört zu jenen Würdenträgern, die Joe Biden bei seiner ersten Nahost-Reise als US-Präsident treffen wird.

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