Russland

Bewegende Begegnungen in einem schweigenden Land ohne Zukunft

Als Journalistin in Russland bleiben? Unsere Moskau-Korrespondentin Inna Hartwich über bewegende Begegnungen in einem schweigenden Land ohne Zukunft.

 Menschen posieren in Moskau für Fotos vor der Neujahrsdekoration.

 Menschen posieren in Moskau für Fotos vor der Neujahrsdekoration. Foto: Alexander Zemlianichenko Jr/XinHua/dpa

Es war an einem Dienstagnachmittag, einem sonnigen Tag in Moskau. Einem, wie es so viele von solch freundlichen Tagen gab, seit Wladimir Putin am 24. Februar seine „militärische Spezialoperation“ ausgerufen hat und die Ukraine seitdem Tag und Nacht terrorisiert. In Moskau hat sich seitdem nichts verändert. Auf den ersten Blick. Die Stadt lebt ihr bisheriges Leben einer Metropole. Autos rasen, sie hupen, sie stehen im Stau. Die Sonne scheint. Die Menschen eilen irgendwohin, die einen rennen zum Bus, die anderen biegen um die Ecke in ein volles Café ein. Auf der Moskwa schippern die Schiffe, solange, bis die ersten Eisschollen sie aufhalten werden.

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