Mobilität

Besser leben ohne Autos? Europas Großstädte und die Verkehrswende

Auf 1.000 EU-Bürger kommen 569 Autos. Allein auf den deutschen Straßen sind 48 Millionen Pkw unterwegs – sechs Millionen mehr als vor zehn Jahren. Trotz täglicher Staus denken viele Großstädter, ohne Auto gehe es nicht. Doch einige Metropolen wollen das Gegenteil beweisen.

Besser leben ohne Autos? Europas Großstädte und die Verkehrswende

Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Frank Rumpenhorst/dpa

In den Metropolen Europas ähnelt sich das Bild: Abertausende Autos schieben sich durch die Straßen, parken allerorten und verbrauchen massig Platz. Platz, den spielende Kinder, Radfahrer und Fußgänger oft nicht haben. Auch andere gefährliche „Nebenwirkungen“ der autogerechten Stadt werden toleriert: gesundheitsschädliche Abgase und Lärm, dazu EU-weit fast 19.000 Verkehrstote jedes Jahr. Doch einige Großstädte steuern teils radikal um und wollen eine „Verkehrswende“ einleiten – auch aus Sorge vor der eskalierenden Klimakrise.

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