Serbische Expo 2027
Belgrad verspricht sich von der Weltausstellung einen Entwicklungssprung
Mit der Expo 2027 im serbischen Belgrad wird die Weltausstellung erstmals auf dem Westbalkan ausgerichtet. Serbiens Regierung spricht von einer einmaligen Chance – und gelobt einen Entwicklungssprung. Kritiker fürchten Korruption und eine Kostenexplosion – und fordern die Absage des Milliardenspektakels.
Ein riesiges Landart-Fresko des französisch-schweizerischen Künstlers Saype auf der Weltausstellung Expo 2020 in Dubai Symbolfoto: Valentin Flauraud/KEYSTONE/dpa
Ein Großereignis wirft seine langen Baukranschatten voraus. Unablässig rollen Kipplaster über das zukünftige Messegelände unweit des Belgrader Flughafenvororts Surcin. Die Rohbauten der Unterkünfte für die erwarteten Besuchermassen sind in Serbiens Hauptstadt bereits errichtet, die Fundamente für Ausstellungshallen und das neue Nationalstadion gelegt.