USA
Beleidigungen und Drohungen: Seit Trumps Wahlsieg stehen Medien unter Druck
Donald Trump teilt liebend gerne aus, während er Kritik nicht ertragen kann. Journalisten bekamen dies bereits während seiner ersten Amtszeit als US-Präsident immer wieder zu spüren, und auch im Wahlkampf für sein Comeback bekämpfte der Rechtspopulist in den vergangenen Monaten missliebige Medien mit Schmähungen und juristischen Mitteln.
Brendan Carr wird künftiger Leiter der Medienaufsichtsbehörde FCC Foto: Alex Wong/Pool/AFP
Auch Trumps nun verkündete Entscheidung für den Republikaner Brendan Carr als künftiger Leiter der Medienaufsichtsbehörde FCC dürfte bei vielen Medien die Alarmglocken schrillen lassen. Während Trump Carr am Sonntag bei der Verkündung seiner Personalentscheidung als „Kämpfer für die Meinungsfreiheit“ lobte, erklärte Carr im Onlinedienst X des Milliardärs und Trump-Anhängers Elon Musk: „Wir müssen das Zensur-Kartell zerschlagen und das Recht auf freie Meinungsäußerung für die ganz normalen Amerikaner wiederherstellen.“ Großen Technologiekonzernen wie Meta, Google, Apple und Microsoft warf Carr schon in den vergangenen Monaten immer wieder „Zensur“ vor.