Frankreich

Beim „Salon international de l’agriculture“ muss sich jeder Präsidentschaftskandidat zeigen

Der „Salon international de l’agriculture“ ist für französische Politiker ein obligatorischer Zwischenstopp, vor allem vor der Präsidentschaftswahl. Oft kommt es dabei zu Auseinandersetzungen. Fast alle Kandidatinnen und Kandidaten haben die Landwirtschaftsmesse vergangene Woche besucht, doch nur einer hat die „Prüfung“ mit Bravour bestanden.

Die Kuh (r.) zeigte wenig Interesse an der Besucherin

Die Kuh (r.) zeigte wenig Interesse an der Besucherin Foto: AFP/Bertrand Guay

Der eigentliche Star der Landwirtschaftsmesse heißt Neige. Ähnlich wie bei einem Pilgerkreuz fängt jeder Präsidentschaftskandidat und Minister seinen Rundgang bei ihr an. Sie streicheln Neige leicht über den Rücken und sie kackt dabei gelegentlich. Doch das ist nicht weiter verwunderlich, denn Neige ist eine Kuh. Ursprünglich aus Le Grand-Bornand, am Fuße des Mont Blancs, durfte das Abondance-Rind in Paris den diesjährigen „Salon international de l’agriculture“ eröffnen.

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