Europawahlen

Bei Europas Rechtsruck erleidet ausgerechnet Ungarns Rechtsausleger Viktor Orban peinliche Wahlverluste

Ausgerechnet das nationalpopulistische Bugbild der europäischen Rechten hat bei Europas Rechtsruck auffällig kräftig Federn gelassen: Ungarns russophilen Premier Viktor Orban macht der Erfolg der neuen Oppositionshoffnung Peter Magyar spürbar zu schaffen.

Der Herausforderer von Viktor Orban, Peter Magyar, hat mit seiner Tisza-Partei aus dem Stand 29,69 Prozent bei den EU-Wahlen geholt

Der Herausforderer von Viktor Orban, Peter Magyar, hat mit seiner Tisza-Partei aus dem Stand 29,69 Prozent bei den EU-Wahlen geholt Foto: Ferenc Isza/AFP

Angestrengt versuchte Ungarns angeschlagener Seriensieger, die peinliche Wählerohrfeige in einen erneuten Triumph umzubiegen. Die „Pro-Friedens-Politik“ seiner Regierung sei bei der Europawahl bestätigt worden, rief Premier Viktor Orban den pflichtschuldig applaudierenden Anhängern seiner Fidesz-Partei in der Wahlnacht in Budapest trotzig zu: „Wir haben heute die alte Opposition besiegt, wir haben die neue Opposition besiegt. Und egal, wie sie sich künftig nennen: Wir werden sie immer wieder schlagen.“

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