Analyse

„Autoritäre Politiker sind nicht unbesiegbar“: Lehren aus dem Volksaufstand in Bangladesch

Der Volksaufstand, der die bangladeschische Premierministerin Sheikh Hasina und die von ihrer Partei, der Awami-Liga, gestellte Regierung stürzte, hält wichtige Lehren für die internationale Gemeinschaft und das benachbarte Indien parat, schreibt die indische Ökonomin Jayati Ghosh – und stellt dabei auch die Rolle des Internationalen Währungsfonds infrage.

Bangladesch bleibt unruhig: Am 15. August zogen sonst Regierungsanhänger zum Elternhaus der geschassten Premierministerin Hasina, deren Vater und Unabhängigkeitsheld an jenem Tag im Jahr 1975 ermordet wurde – dieses Jahr blockierten Demonstranten den Weg dorthin

Bangladesch bleibt unruhig: Am 15. August zogen sonst Regierungsanhänger zum Elternhaus der geschassten Premierministerin Hasina, deren Vater und Unabhängigkeitsheld an jenem Tag im Jahr 1975 ermordet wurde – dieses Jahr blockierten Demonstranten den Weg dorthin Foto: AFP/Luis Tato

Während die Unruhen in Bangladesch zweifelsohne durch die repressiven und zunehmend antidemokratischen Taktiken des Regimes angeheizt wurden, wie sie beispielhaft in der brutalen Niederschlagung der größtenteils friedlichen Studentenproteste zum Ausdruck kamen, werden die eigentlichen Ursachen der öffentlichen Unzufriedenheit oft übersehen.

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