Verfassungsreferendum

Australien will Ureinwohnern eine „Stimme“ geben

Zuletzt hielt Australien 1967 einen Volksentscheid ab, um gegen die Diskriminierung der Ureinwohner vorzugehen. Jetzt soll sich das australische Volk erneut für seine „First Nations“ starkmachen. Dieses Mal geht es darum, eine „indigene Stimme“ im Parlament zu schaffen.

Australiens Premierminister Anthony Albanese mit dem Vorsitzenden der Yothu Yindi Foundation, Galarrwuy Yunupingu, beim Garma Festival im Arnhem Land

Australiens Premierminister Anthony Albanese mit dem Vorsitzenden der Yothu Yindi Foundation, Galarrwuy Yunupingu, beim Garma Festival im Arnhem Land Foto: AAP/dpa/Aaron Bunch

Um in Australien die Verfassung zu ändern, braucht es ein Referendum. 1967 war die Verfassung auf diese Weise schon einmal geändert worden – damals ging es darum, die indigene Bevölkerung bei Volkszählungen mitzuzählen. Zuvor galten die Ureinwohner nicht als offizielle Bürger Australiens und das, obwohl sie ohne Zweifel die ersten Bewohner des Kontinents waren.

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