Tuvalu-Pakt

Australien öffnet seine Tür für Klimaflüchtlinge – nicht ganz ohne Hintergedanken 

Während eines jährlichen Gipfeltreffens im Pazifik ist ein Abkommen in Kraft getreten, das Klimaflüchtlingen aus dem winzigen Pazifikstaat Tuvalu eine neue Heimat in Australien gewährt. Gleichzeitig schloss Canberra ein neues Polizeiabkommen mit den pazifischen Inselstaaten. Ziel ist es, Chinas Präsenz in der Region entgegenzuwirken.

Der australische Premierminister Anthony Albanese trägt einen geblümten Kopfschmuck, während er mit dem Premierminister von Tuvalu Vereinbarungen über das Inkrafttreten der australisch-tuvaluischen Falepili-Union unterzeichnet

Der australische Premierminister Anthony Albanese trägt einen geblümten Kopfschmuck, während er mit dem Premierminister von Tuvalu Vereinbarungen über das Inkrafttreten der australisch-tuvaluischen Falepili-Union unterzeichnet Foto: Lukas Coch/AAP/dpa

Australien verstärkt seit über zwei Jahren seine Bemühungen um die pazifischen Nachbarn. Bereits im letzten Jahr unterzeichnete das Land beim Treffen des regionalen Pacific Islands Forums ein „bahnbrechendes“ Abkommen mit dem Inselstaat Tuvalu. Dieses trat nun während des diesjährigen Treffens in Tonga in Kraft.

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