Nach Pekings Militärübungen

Australien fragt sich: Wie treu sind die US-Freunde im Ernstfall?

Chinesische Militärübungen in den Gewässern zwischen Australien und Neuseeland haben in den letzten Tagen für Panik gesorgt. Vor allem in Australien stellt man sich die Frage: Würden die USA dem treuen Freund im Notfall beistehen?

Australische Marine-Angehörige beobachten zwei chinesische Militärschiffe in der See von Tasmanien

Australische Marine-Angehörige beobachten zwei chinesische Militärschiffe in der See von Tasmanien Foto: Handout/Australian Defence Force/AFP

In den letzten Tagen hat die chinesische Marine in den Gewässern zwischen Australien und Neuseeland gleich zwei Militärübungen mit scharfer Munition abgehalten. Beide Länder reagierten darauf irritiert bis nervös, vor allem weil die Schiffe mit leistungsstarken Waffen ausgerüstet waren. Von dort, wo die kleine „Flottille“ vor ein paar Tagen gelegen habe, „hätte sie theoretisch Canberra und Sydney in weniger als einer Stunde zerstören können“, schrieb ein Kommentator auf dem Nachrichtenportal News.com.au.

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