Coronavirus
Aus Angst vor einer Epidemie schottet China mittlerweile 37 Millionen Menschen ab
Im Kampf gegen eine Verbreitung der Lungenkrankheit in China sind in der schwer betroffenen zentralchinesischen Provinz Hubei strikte Bewegungsbeschränkungen für rund 37 Millionen Menschen erlassen worden. Als die jüngsten drei Metropolen wurden am Freitag in Jingzhou (5,6 Millionen Einwohner), Xiaogan (5 Millionen) und in Dangyang (470 000) der öffentliche Verkehr und die Züge in andere Orte gestoppt, wie die Stadtregierungen berichteten.
Menschen, die Schutzmasken tragen, kommen im Pekinger Bahnhof an AFP
Die Zahl der Toten in China durch die neue Lungenkrankheit ist auf 26 gestiegen – und dürfte weiter anwachsen, da es viele sehr schwer Erkrankte in den Kliniken gibt. Es sind weiter zumeist ältere Menschen mit schweren Vorerkrankungen betroffen. Bei fast 900 Menschen wurde das Coronavirus inzwischen nachgewiesen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurden rund 37 Millionen Menschen in mindestens elf Städten der schwer betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina abgeschottet. Der öffentliche Verkehr mit Bussen oder Fähren sowie der Zugverkehr in andere Orte wurden gestoppt, wie die Stadtregierungen berichteten.