Spanien

Auf Mallorca gibt es wegen Corona immer mehr Elendsprostitution 

Die Anwohner können ein Lied davon singen: Schon morgens um neun beginnen die Prostituierten in den Gassen Palma de Mallorcas ihren Dienst. Vor allem rund um den Platz Sant Antoni im Osten der City bieten sich die leicht bekleideten Damen an. Aber auch auf der ringförmigen Allee, welche die historische Altstadt umgibt. Ungeniert stehen sie alleine oder in kleinen Gruppen an Straßenecken oder in Hauseingängen. Einige hocken sogar auf Klappstühlen.

Prostituierte unterhalten sich während einer Pause an der Puerta de Sant Antoni in Palma de Mallorca

Prostituierte unterhalten sich während einer Pause an der Puerta de Sant Antoni in Palma de Mallorca Foto: Mar Granel/dpa

„Sie offerieren ihre Sexdienste ohne irgendwelche Hemmungen, sogar vor den Augen von Kindern und Jugendlichen“, beschweren sich Anwohner in der Inselzeitung „Ultima Hora“. Seit wegen Corona eine nächtliche Ausgangssperre herrscht, die auf Mallorca momentan von zehn Uhr abends bis sechs Uhr morgens gilt, hat sich das Problem der Straßenprostitution noch verschärft. Denn da nachts niemand draußen unterwegs sein darf, ist das Geschäft mit dem Sex nun schon am Tag in vollem Gange.

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