Spanien

Auf Gran Canaria machen rechtsradikale Bürgerwehren Jagd auf Einwanderer

2020 kamen siebenmal mehr Migranten auf den Kanaren an als im Jahr zuvor. Madrid lässt Inseln und Menschen mit der Last alleine. Das hilft keinem weiter – und schürt den Fremdenhass.

Sogar der Karneval findet nur auf Fotos statt: Der Tourismus leidet unter der Corona-Krise, die Menschen werden ärmer – und nun steigt die Wut auf Einwanderer. 

Sogar der Karneval findet nur auf Fotos statt: Der Tourismus leidet unter der Corona-Krise, die Menschen werden ärmer – und nun steigt die Wut auf Einwanderer.  Foto: dpa/Europa Press

„Moros raus“, sprühten Unbekannte an eine Hauswand der Inselhauptstadt Las Palmas. Mit „Moros“ (Mauren) sind jene marokkanischen und algerischen Migranten gemeint, die mit Booten von der westafrikanischen Küste nach Gran Canaria übersetzen. „Nein zur illegalen Einwanderung!“ prangt zudem an der Fassade. Seit die spanische Urlaubsinsel im vergangenen Jahr zum neuen Einfallstor der Migration in Südeuropa wurde, wachsen hier die Spannungen.

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