Polen

Andrzej Duda will am Sonntag bei den Präsidentschaftswahlen sein Amt verteidigen

In Polen treffen bei den Präsidentenwahlen zwei Lebenswelten aufeinander, die den alten Bruderkrieg zwischen liberalen und konservativen Ex-Dissidenten neu befeuern.

Andrzej Duda versuchte, mit einem Besuch bei Trump im Wahlkampf zu punkten, die Opposition griff den polnischen Präsidenten wegen des teuren und mit Steuergeldern finanzierten Wahlkampfauftritts an

Andrzej Duda versuchte, mit einem Besuch bei Trump im Wahlkampf zu punkten, die Opposition griff den polnischen Präsidenten wegen des teuren und mit Steuergeldern finanzierten Wahlkampfauftritts an Foto: Saul Loeb/AFP

Auf dem Rathausdach positionieren sich sieben Scharfschützen. Der zentrale Platz der beschaulichen 4.300-Einwohner-Stadt Serock, 40 Kilometer nördlich von Warschau, füllt sich, auch wenn viele Zuschauer uniformierte und Zivilpolizisten sind. Rund um die Bühne gruppieren sich Duda-Anhänger mit Plakaten, dazu viele Kinder mit Polen-Fähnchen. Ein Aktivist der Regierungspartei PiS peitscht die Versammelten ein: „Duda! Duda! Duda!“, ruft die Menge.

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