Deutschland

Ampel steht vor heißem Haushalts-Herbst

Nach der Wahlschlappe in Thüringen und Sachsen steht der Ampelkoalition ab kommender Woche ein heißer Haushalts-Herbst bevor. Die Union spricht von einem „Zocker-Haushalt“ – und die Haushaltspolitiker müssen noch mehr Milliarden sparen.

V.l.n.r.: Finanzminister Christian Lindner (FDP), Wirtschaftsminister und Vize-Kanzler Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) werden wohl weiterhin alles andere als begeistert aussehen

V.l.n.r.: Finanzminister Christian Lindner (FDP), Wirtschaftsminister und Vize-Kanzler Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) werden wohl weiterhin alles andere als begeistert aussehen Foto: dpa/Kay Nietfeld

Wenn der deutsche Finanzminister Christian Lindner (FDP) am kommenden Dienstag den Bundeshaushalt 2025 in den Bundestag einbringt, beginnt für die Ampelkoalition eine heiße Woche: Die Opposition wird den in den vergangenen Monaten mühsam erzielten Haushaltskompromiss zerpflücken und der Koalition unseriöse Zahlen vorwerfen. Tatsächlich hat die Koalition ein großes Finanzierungsloch trotz vieler, stundenlanger Beratungsrunden von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Vize-Kanzler Robert Habeck (Grüne) und FDP-Chef Lindner nicht schließen können: Stehen blieb am Ende eine Lücke von 12,5 Milliarden Euro, die nun die Haushaltspolitiker des Parlaments versuchen müssen, noch zu verringern. Das Ziel sei, die Summe auf einen „einstelligen Milliardenbetrag“ zu drücken, sagte SPD-Chefhaushälter Dennis Rohde.

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