Afghanistan
„Alles hat sich in Sand verwandelt“: Mindestens 2.000 Tote bei Erdbeben in der Provinz Herat
Nach mehreren schweren Erdbeben in Afghanistan hat sich die Zahl der Todesopfer nach jüngsten Behördenangaben auf mehr als 2.000 verdoppelt.
Kinder in der afghanischen Ortschaft Sarbuland schlafen mit ihren Decken neben zerstörten Häusern Foto: AFP/Mohsen Karimi
„Unser Volk war Zeuge eines noch nie dagewesenen Erdbebens“, sagte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde der radikalislamischen Taliban, Mullah Dschanan Sajek, am Sonntag. In 13 Dörfern seien insgesamt 2.053 Menschen ums Leben gekommen, weitere 9.240 Menschen seien verletzt worden. Die Such- und Rettungseinsätze gingen weiter.