Flüchtlingsparkplatz der USA?

Albanien, Kosovo und Nordmazedonien zur Aufnahme von Afghanen im US-Dienst bereit

Die Nachbarn Albanien, Kosovo und Nordmazedonien gelten bisher für Flüchtlinge als Transitstaaten auf der sogenannten Balkan-Route. Nun haben sich die bitterarmen Balkanstaaten als erste bereit erklärt, afghanische Beschäftigte der US-Armee zumindest zeitweise als Flüchtlinge aufzunehmen.

Albaniens Premier Edi Rama versteht nicht, „wie reichere Staaten sich abwenden können“

Albaniens Premier Edi Rama versteht nicht, „wie reichere Staaten sich abwenden können“ Foto: AP/Cyril Zingaro/Keystone

Ausgerechnet drei der ärmsten Transitstaaten auf der sogenannten Balkanroute wollen bei der Aufnahme von afghanischen Flüchtlingen als erste helfen. Er verstehe nicht, „wie reichere Staaten sich abwenden können“, begründet Albaniens Premier Edi Rama die Bereitschaft seines Landes, früheren Beschäftigten der US-Armee in Afghanistan zumindest zeitweise Unterschlupf zu gewähren: „Albanien kann das Problem nicht lösen. Aber wir wollen auch nicht ein Teil davon sein und den Leuten zumindest die Möglichkeit geben, wieder zu atmen.“

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