Terrorismus

Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri bei US-Drohnenangriff in Afghanistan getötet

2011 brachten die USA Al-Kaida-Chef Bin Laden zur Strecke, nun dessen Nachfolger Al-Sawahiri. Ein Drohnenangriff tötet den Top-Terroristen in Afghanistan – ein Jahr nach dem chaotischen Truppenabzug aus dem Land. Was Biden als Erfolg preist, wirft auch unangenehme Fragen auf.

Auf dem vom arabischen Nachrichtensender Al-Jazeera am 30. Januar 2006 ausgestrahlten Fernsehbild gestikuliert Aiman al-Sawahiri, damaliger stellvertretender Führer der Terrororganisation Al-Kaida, während er sich an die Zuschauer wendet

Auf dem vom arabischen Nachrichtensender Al-Jazeera am 30. Januar 2006 ausgestrahlten Fernsehbild gestikuliert Aiman al-Sawahiri, damaliger stellvertretender Führer der Terrororganisation Al-Kaida, während er sich an die Zuschauer wendet Foto: Anonymous/AL-JAZEERA/AP/dpa

Mit einem gezielten Drohnenangriff in Afghanistan haben die USA den Anführer des Terrornetzwerks Al-Kaida, Aiman al-Sawahiri, getötet. US-Präsident Joe Biden verkündete am Montagabend (Ortszeit) in Washington, Al-Sawahiri sei am Wochenende bei einem „Präzisionsschlag“ in der afghanischen Hauptstadt Kabul ums Leben gekommen. Zivile Opfer habe es nicht gegeben. Jahrzehntelang sei Al-Sawahiri Drahtzieher von Anschlägen auf US-Amerikaner gewesen, er habe eine Schlüsselrolle bei diversen Terrorangriffen gespielt, sagte Biden. „Jetzt wurde der Gerechtigkeit Genüge getan. Und diesen Terroristenführer gibt es nicht mehr.“

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