Die Ausbildung eines jugendlichen Fußballers ist keine genaue Wissenschaft. Sein späterer Werdegang ist abhängig von Talent, Willen, der Fähigkeit, sich in einem System zurechtzufinden, und vielen anderen kleinen, aber wichtigen Faktoren.

Der luxemburgische Fußballverband hat sich zum Ziel gesetzt, mithilfe der Fußballschule die Talente auf ihrem Weg zu begleiten und zu fördern. Der Sprung in ein ausländisches Nachwuchsleistungszentrum ist für viele Schüler des Förderprogramms das erklärte Ziel. Dieser Weg kann jedoch nur erfolgreich beschritten werden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Und vor allem in einem Punkt hinkt die FLF hinterher: Nur vier professionelle Trainer sind für die Ausbildung des Nachwuchses zuständig. Zu wenig. Andere kleinere Verbände setzen bereits seit Jahren auf fast ausschließlich hauptamtliche Trainer. Aus gutem Grund, denn nebenberufliche Übungsleiter können die vollumfängliche Betreuung der Spieler nicht garantieren – so groß ihr Wille und ihr Können auch sein mögen.

Und auch die Gesetze und die Anforderungen des Profigeschäfts können nur die Trainer kennen, die bereits einmal in ihrem Fußballerleben mit dieser Welt in Kontakt gekommen sind. Es ist wichtig, eine breite Basis an gut ausgebildeten Trainern zu haben – doch für die Förderung der Spitzenklasse sollten nur Profis zuständig sein.

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