Da haben sich zwei Streithähne gefunden. Der launige Donald Trump twittert, er würde auf die Provokationen aus Nordkorea „mit Feuer und Wut“ reagieren. Sein nicht minder hitziger Kollege aus Nordkorea, Kim Jong-un, scheint diese Sprache bestens zu verstehen und droht seinerseits mit einem Atomschlag gegen die kleine Pazifikinsel Guam, die zum US-Außengebiet gehört. Und „The Donald“ wiederum legt nach.

Öl ins Feuer gießen, heißt dieses atomare Pokerspiel. Es ist ein Zocken auf höchster Ebene, das bestenfalls die Unsicherheit auf beiden Seiten aufdeckt. Statt sich im Hinterkopf auf die Stärke seiner Atommacht USA zu besinnen und den nordkoreanischen Machthaber heimlich zu belächeln oder einfach links liegen zu lassen, packt Trump gleich sein ganzes Arsenal auf Twitter aus. Diplomatisch geht anders.

China spielt Schiedsrichter und ruft beide Seiten zur Mäßigung auf. Peking will einen Krieg in der Region unbedingt vermeiden. Und Frankreich lobt die „Entschlossenheit“ Trumps, wie ein Sprecher Macrons gestern Abend mitteilte. Doch was wäre, wenn dieses Pokerspiel ausartet? Wird Nordkorea tatsächlich zur Atombombe greifen? Und wie würde Trump darauf reagieren? Das alles steht in den Sternen, könnte aber böse enden. Bislang ist es jedoch „nur“ ein Krieg der Worte, bei dem sich zwei Hitzköpfe profilieren wollen. Doch mit welchen Konsequenzen?

3 Kommentare

  1. wenn es denn nun bei verbalen Attacken bleibt, würde man sagen: da treffen zwei richtige Idioten für einen großen Knall zusammen. Unterschätzt Russland und China nicht, die mögen gar nicht dass vor ihrer Haustür mit Atomwaffen gezündelt wird. ….schönen Tag noch.

  2. Zwei leicht Bekloppte am Drücker……..Den mit dem komischen Haarschnitt aus Nordkorea links liegen lassen wäre schon eine Lösung,aber wer spielt da mit?

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