Eine Petition, die die Legalisierung von Cannabis fordert, hat in weniger als einem Tag über 4.500 Unterschriften gesammelt. Damit ist das benötigte Quorum erreicht und die Parlamentarier werden über das Anliegen des Petenten Joé Schmit debattieren müssen. In seinem Bittgesuch fordert er eine Legalisierung nach niederländischem Modell: Die Konsumenten sollen ihr Gras in Coffeeshops kaufen können. Bei jedem Besuch sollen die Kunden maximal fünf Gramm erwerben dürfen. Der Verkauf an Minderjährige soll verboten sein.

Durch diese Maßnahme könnten laut Schmit die Polizei entlastet und Arbeitsplätze geschaffen werden. Außerdem hätte Luxemburg eine weitere Einnahmequelle durch die Steuern, die auf den Verkauf erhoben werden könnten.

War die Legalisierung von Cannabis vor ein paar Jahren noch für viele undenkbar, erreicht das Thema mittlerweile auch Menschen, die bisher nichts mit der Droge zu tun hatten. Das zeigte auch kürzlich eine Umfrage des luxemburgischen Instituts TNS Ilres, die Ende März veröffentlicht wurde. 56 Prozent der Befragten sprachen sich für eine totale Legalisierung von Cannabis aus.

Nur “déi gréng” sind offensiv dafür

Dass sich auch die Politik für das Thema interessiert, hat die Regierung bereits gezeigt. Ende Oktober des vergangenen Jahres kündigte Premierminister Xavier Bettel (DP) ein Projekt an, das es Ärzten ermöglichen soll, verschiedenen Patienten Cannabis zu verschreiben. Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen und viele Details müssen noch geklärt werden. Doch alle größeren Parteien sind bereit, über das Thema zu diskutieren. Sogar die eher konservativere CSV.

Doch die Legalisierung von medizinischem Cannabis hat noch lange nichts mit einer generellen Legalisierung zu tun. In Luxemburg sind die Parteien vorsichtig bei dem Thema, wie eine Recherche des Tageblatt Anfang des Jahres zeigte. Die Grünen sind die Einzigen, die offensiv für eine Legalisierung werben. Die Forderung wird auch in diesem Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit wieder im Wahlprogramm der Partei stehen. Dem Tageblatt liegt eine erste Fassung des Wahlprogramms der Grünen vor, in dem steht:

“‘déi gréng’ werden die Legalisierung von Cannabis vorantreiben. Dies bedeutet: 

  • Entkriminalisierung von Konsument*innen und Suchtabhängigen; 
  • dem erwachsenen Konsumenten die Verantwortung zurückgeben;
  • vom Gesetzgeber kontrollierter und reglementierter Markt vom Anbau bis zum Endkonsumenten;
  • Verringerung des Schwarzmarktes und der Beschaffungskriminalität; 
  • biologischer Anbau der Pflanzen und somit gesundheitliche Schadensreduzierung durch verunreinigte Substanzen.

Kein Konsens

Dass es zu einer raschen Legalisierung kommen wird, ist trotzdem unwahrscheinlich. Wie Viviane Loschetter, Fraktionspräsidentin der Grünen, vor ein paar Monaten dem Tageblatt erklärte, sei das Thema vor fünf Jahren bei den Koalitionsverhandlungen zu Wort gekommen. Die beiden anderen Parteien (DP und LSAP) wollten aber nicht weiter auf die Frage nach einer Legalisierung eingehen. Der Punkt schaffte es nicht in das Koalitionsabkommen. Für die CSV, die laut den Umfragen die Wahlen am 14. Oktober gewinnen könnte, kommt eine generelle Legalisierung überhaupt nicht infrage.

Trotzdem könnte eine Petition mit einem derartigen Erfolg die Parteien zum Umdenken zwingen. Die Regierung hat schon einmal Taten auf ein Anliegen eines Bürgers folgen lassen. Nachdem eine Petition für die Stärkung der luxemburgischen Sprache im Herbst 2016 einen riesigen Erfolg erlebte, wurden konkrete Maßnahmen von der Regierung ergriffen.

Kommt hinzu, dass Mitte Oktober in Luxemburg ein neues Parlament gewählt wird. Die DP und LSAP, die bisher eher zögerlich auf die Frage nach der Legalisierung antworteten, werden sich dadurch möglicherweise klarer positionieren müssen. Neben den Grünen setzen sich auch die beiden kleineren Parteien “déi Lénk” und die Piratenpartei für die Legalisierung von Cannabis ein. Beide haben allerdings geringe bis gar keine Chancen, in die Regierung einzutreten.

39 Kommentare

  1. die Legalisation von Cannabis ist mehr als überfällig..
    wir wollen doch grosse Vorreiter beim Spacemining werden.. Wieso denn bei irdischen Dingen handeln als würden wir noch im letzen Jahrtausend leben?
    Wer sich nur ein wenig informiert, muss zugeben dass Cannabis weniger schädlich ist als Alkohol.. Jedoch durch desinformation etc sozial nicht so verankert ist. Mehr nicht.. Eine der nützlichtsten Pflanzen überhaupt, von Papier über Stoff, über biologisch abbaubarem plastik hin zum Zement.. Medizin.. THC tötet laut der cancer(dot)gov Seite Krebszellen ab.
    Das holländische Modell hatt jedoch schwächen die nicht zu vernachlässigen sind.. 500 gram pro coffeeshop sind eine illusion.. macht ja mal gerade 100 kunden… Und der Anbau und erwerb duch Coffeeshops müsste auch legalisiert werden und somit weitere arbeitsplätze schaffen etc.. an sich spricht nichts gegen die Legalisation, ausser Kleinkariertheit und misinformiertheit… Free your mind and the rest will follow 🙂

      • Wann deemols esou vill Humpen an Dreppen am Spill gewiescht wären wéi Dir soot, dann wär et net wäit hier mat dem Opbauen gewiescht, genau ewéi bei den Kifferten .

        • Jo Dingo, an an der Finanzwelt koksen se, an d’Doktoren laafen op Amphetaminn, an iwwerhaapt bréngt genau DEEE blannen Leeschtungsdrock genau déi Verhaalensmuster erfier.
          Wann Drogen d’Welt géifen drunn hënneren sech weider ze entwéckelen, da wieren mer warscheinlech nach an der Stengzäit, do gouf anscheinend och su muenches geschmass, Pilzen an sonstech Blimmercher, di Rituell fir den Zesummenhalt vun der Gesellschaft geholl gi sinn. Héisch halluzinogen, wat beim Cannabis schon emol baal net méiglech ass…
          Lächerlech, sorry. Mir verlaangen kee “permakiff”, su wi normal Leit och anscheinend keng Alkoholiker sinn wann se regelmessech bei Vernissagen an sonstegen “kulturellen” Events Cremant drénken..
          Beschäftecht iech emol mat den Gehiirmechanismen, Dopamin, Serotonin, a soot eis villäicht emol, wéi dir déi Mechanismen ausléist. Sport? Hoffentlech keen Héischleeschtungssport, dee mecht noweislech och de Kieper fräckt.
          Schockla? Zocker? Read WHO.
          REKREATIV heescht genau daat. Hei verlaangt keen, permanent SOMA ze schlécken (Literaturhiweis, fläit zitt dir jo Pleséier aus Bicher)
          No ärer Theorie dierft ech hei iwwerhaapt keng 2 Sätz koherent schreiwe kënnen…oder liese kënnen.
          Ech hunn an 3 Joer Nuetsschicht schaffen ganzer 1 Daag gefeelt. Wäll ech einfach midd wor. Ech hunn a 6 Joer “guide” ganzer 2 Wochen wéint ganz trivialer Viruserkrankung gefeelt. An ech sinn do all Daag mat 30-100 Mënschen 5-10km getrëppelt an hun hinnen koherent den europäesche Rechtssystem erklärt.
          Halt op mat su Brachargumenter w.e.g.

      • den Zesummenhang: anscheinend ginn et Mënschen di mengen, eng Substanz wi Cannabis géif d’Menschen “onproduktiv” maachen. Oder soss iergend eng Substanz.
        Dobai goufen zu allen Menschenzäiten “rekreativ” Substanzen konsuméiert.
        Dat heescht: wann de “produktiven” Deel gemaach wor, also geschafft gouf, dann as sech dono eben “entspant” ginn.
        Vun denen Substanzen verdommt keen. Jiddefalls net wann se genau su raisonnabel konsuméiert ginn, wi hautzudags eben Alkohol…oder, wann en eben op den Niveau vun der Gehiirchimie geet, alles wat engem en Ausgläich get am Dopamine- an Serotoninehaushalt….
        Déi kann een och mat groussem Kieperasaaz produzéieren, dofir laafen d’Leit jo och an den Fitness…also maachen se sech nach e bessi méi Strss no hieren 40 Stonnen..(jo, och hei misst ech zuseummenhaltlos iwwert Schéinheetsidealer schwätzen, oder sonstegem “Gesellschaftsdrock”, ze sinn wi et eben vun der Gesellschaft “verlaangt” get. Am beschten produktiv an mat vill Konsum (ojee, Zesummenhang, legal Palett, Zocker, Fell, an sonstech “convenience” Produkter…), fir datt de System net zesummebrecht…)
        Ech hun lo hei keng Loscht, nees alles ze widerhuelen, wat iech Statistiken och soen.
        Menschen sichen en Ausgläich fir den Alldaagsstress. An an der Palette vun der momentaner Offer as et eben verbueden, eng ze raachen.
        Abus get an all Domainen vun der mënschlecher Aktivitéit bedriwwen. Schiedlechen Abus suguer op industriellem Niveau. Politesch gewollt…
        Mee eng kiffen, dat as dann der Däiwel. No dem Kommentar uewen brécht de ganze System zesummen, wann d’Leit “kiffen”. Oder och “saufen”.
        Op mannst beim “saufen” si mer eis schonns eens: et huet der wirtschaftlecher Entwécklung net geschued. Wat et u Schued uriicht, do si mer eis eens, op manns wann d’Substanz déraisonnabel konusméiert get. Dobai trieden die Leit, di sech Fraides a Samstess eng an de Kapp geheien meeschtens dann dach Méindes op der Aarbecht unn…an di aaner Fäll sinn eng Minoritéit, do si mer eis och eens, di manner e Problem mat der Substanz hunn, mee fläit méi mam ganze Rescht an hierem Liewen.
        Wéivill Zesummenhang braucht dir?

  2. Criticize it but legalize it. Der Staat sollte selber zum Dealer werden, so wie bereits bei Alkohol, Zigaretten und Kaffee. Dies ist keinesfalls sarkastisch gemeint, denn nur auf diese Weise kann ein Mindestmass an Kontrolle über den Markt gewährleistet sein, denn jetzt existiert so gut wie überhaupt keine Kontrolle. Nicht beim Jugendschutz und auch nicht bei der Qualität. Die Polizei bemüht sich vergeblich der Hyrda den Kopf abzuschneiden und bindet somit ohnehin schon knappe personelle Ressourcen und verschwendet obendrein noch Steuergelder, die besser anderswo eingesetzt wären. Durch eine Legalisierung würde der Staat nicht nur Gelder einsparen, sondern noch Steuergelder einnehmen, Steuergelder, die aber zu einem grossen Teil in die Gesundheitskasse, die Präventions- und Aufklärungsarbeit fliessen sollten. Eine Legalisierung löst sicherlich nicht alle Probleme im Umgang mit Cannabis, jedoch viele Probleme sind hausgemacht, sie sind schlicht und einfach der Repression zuzuschreiben. Wann endlich kommt eine Wende in der Drogenpolitik?

  3. Also dann hun mir wirklech op mannst 4600 Kifferten hei am Land 🙂 Egal waat fier sou eppes ze froen fier et ze legaliseiren. Et geschitt schons genug matt der Droog Alkohol. Mir schwetzen vun der 0 Promill Grenz awer dann kiffen wann mir net alkoholiseiert sinn. Also wirklech egal waat. Wann et verschiddenen Leit net mei duer geet fier Zigaretten ze femmen kennen se et jo matt enger Zigar ausprobeieren. Also egal waat fier iwwerhaapt sou eng Diskussioun ze machen fier Kannabis ze legaliseiren….P.S.: Nee ech femmen net an drenken keen Alkohol all Daag, kommen awer ganz gutt durch d’Liewen……

    • Schued dass esou vill Leit null Ahnung vun der Plantz Cannabis hun.Wessen dei dass een net ofhängeg gett,sou ass keng Beschafungskriminaliteit do wei bei deenen HARDEN DROGEN,enneranerem och Alkohol.
      Et ass nach NIE en Doudechen ginn duech THC.Net wei beim Alkohol en bei HARDEN DROGEN.
      Hätten mir eischter Coffeshoppen hei am Land wei an Holland,dann giffen mir elo keen 2ten Prisong bauen.
      An deem Fall bleiwen d’Leit dei femmen vun den Dealeren ewech dei och HARD DROGEN verkaafen.
      An Holland verlounen Sie hier Prisongen fir Hoteler an Restauranten drauss ze machen……also ass hier Drogenpolitik ob gaangen.An mir sin jon BENELUX,an der Belge ass den Cannabis och dépénaliseiert.
      Also wou sin mir drunn…….20 Joer hannendrann!!

      • keng Beschaffungskriminalitéit? seriö?
        keen Doudegen? och keen Verkéihersdoudegen?
        keen 2ten Prisong? am Prisong sëtzen keng “Kifferten”
        vun Dealeren eweg? anee well,…Dealeren wärten ëmmer méi bëlleg verkaafen
        Drogenpolitik opgaang an NL? da kuckt mol Statistiken, just den Contraire
        …..

        • Eng Communautéit di sech net ze verstoppe braucht wärt och oppassen, datt di illegal Dealer hinnen hier Communautéit net fräckt maachen. Ech wëll keen Dealer, deen och Kokain verkeeft. Ech wëll deem keng Suen ginn.
          Gitt eis dach einfach d’Méigechkeet offiziell an oppen ze weisen, datt daat wat anstännech Mënschen säit Jorzéngten “illegal” a “verstoppt” maachen de Moment wu et offiziell erlaabt as genau su wéinech “dekadent” as, wi daat wat fir de Moment leeft, an alle Beräicher vum sozialen Zesummeliewen.
          Et rechent jo keen am Alldaag all die passiv Doudecher vun Loftverschmotzung an Kaméidi bei di offiziell Doudesaffer vum Automobilismus dobäi, an et as och nach net an de Käpp vun de Leit ukomm, datt Zocker a Fett effektiv Mënschen ëmbréngen. Wann et net raisonnable konsuméiert gët.
          Oder datt Leit an Armutt musse liewen, wäll räich Leit/Firmen keng Steiere bezuelen..
          Wäll net logesch gehandelt gët.
          Et kann een alles Verdäiwelen, ech schreiwen säit Jorzengten, sou wi all die aaner, di sech getraut hunn. Lo hu mer der baal 5000 di sech trauen, an dat sinn eben nëmmen di 5000 di sech trauen.
          Ma da maacht den Débat, anstännech an oppen, an net mat Argumenter, di sou nie wouer waren.
          Oder sidd konsequent mat allen Délikter: Vitess: Führerschäin fort. Alkohol um Steier: Führerschäin fort, an ab an d’Therapi. Definitiv. Klauen, Schloen, sonstech Zerstéierung vum ëffentlechen Zesummeliewen, Kaméidi an de Stroossen…: haart an dauerhaft Stroofen. An ab an d’Therapi.
          Stigmatiséiert mol all déi, di wirklech massech stéieren. Ab an d’Therapi.
          Also Diktatur an Repressioun à gogo. An Therapi.
          Wäll ech hunn éierlech am Alldaag méi Angscht virun Raser wi virun Kiffer.
          (an aus Erfahrung wärten iech Kiffer soen: autofueren ënnert Afloss mech et alles éischter mi lues. Et as keng Obfuerdung! Statistiken weisen awer, datt déi di sech iwwert d’Gebot “keen Alkohol um Steier” ewäschsetzen, sech oft och iwwert Vitesslimitatiounen ewäschsetzen. Egal wéi, et get genuch Méiglechkeeten sech am Land fortzebewegen, ouni Auto ze fueren..)
          An ech kann nuets net schlofen, wéint onanstännegen Automobilisten. Dat as keng Statistik.
          A wann dann ee färt, lo géife méi Leit drogéiert Auto fueren, mat Donkelzifferen kann een nëmme spekuléieren. An Angscht maachen, wäll jo keen et wirklech wees. Do ginn et och Viirbiller am Ausland, do get konsequent op su zimlech alles getest, wat no heidegem Stand vun der Technik méiglech ass. An egal wéi, wann den Test positiv ass, ass een emol “out”. Da muss een sech beweisen…oder Therapi.
          Also zitt se all aus dem Verkéier, déi op legalen Medikamenter, di sech net un d’Notice an der Verpackung haalen, midd Leit, einfach domm Leit, an dann effektiv och nach di offiziell Kiffer.
          Setzt den Alter fir ALL Drogen op 21, bestrooft di offiziell Verkaafstellen, wou een Alkohol, Zigaretten, Medikamenter kritt, exemplaresch wann se géint dat Gebot verstoussen.
          Klärt är Kanner op, gitt hinnen all d’Informatiounen a keng Dogmatesch Verdäiwlungspropaganda.
          Këmmert iech iwwerhaapt emol ëm d’Kanner, ëm hieren Ëmgang mat Internet, iwwert behuelen am Bus oder sonstech ëffentlech Räim.
          Anstatt hinnen nëmme Leeschtungsdrock ze maachen, deen se da bei de Psy draift, wu se offiziell Substanze kréien, di och net nëmmen gutt Wirkungen hunn.
          Ech hu mat ongeféier 20 ugefang ze kiffen. Do woren Leit ëm mech, di och probéiert hunn, an ni weidergemaach hunn, an do woren Leit, di vun allem wat se probéirt hunn, nie genuch kréie konnten. Obwuel et jo offiziell iwwerhaapt net ze kréie wor…ech froe mech haut nach, wu all di Suen higinn. Ech wier frou ze wëssen, dat se an d’Steierkees vun engem opgeklärte Staat géife goen.
          An datt domadder och anstännech Opklärungs- an Betraiungsmoossnamen finanzéiert géife ginn.
          Mir wëssen wi mer eis ze behuelen hunn. Mir verlaange kee Fräischäin fir Domm ze sinn.
          Et ginn awer anscheinend genuch “niichter” Idioten an eiser Gesellschaft. Noutgefrongen, vu datt jo anscheinend vill Leit keng “Drogen” huelen, muss ech feststellen, datt niichter Leit am Fong de gréissere Problem sinn…schliesslech finanzéieren ech jo och Raiber a Ligner an Ëmweltverschmotzer, wann ech mer en offiziell “propperen” Auto kaafen.
          Oder wann ech mer op der Bank en Finanzproduit “kaafen”
          Sou vill dégeulass Praktiken ginn als “Kavaléiersdelikter” duech, oder ginn “toleréiert” obwuel Leit drun zu Gronn ginn.
          Eierlech, dat wir mer alles fläit egal, wann ech Fraides Owes dann einfach emol eng kiffe kéint, mat Gläichgesënnte frittleche Leit, an engem sozialen Ëmfeld, de Coffeeshop, oder wéi et och ëmmer genannt get.
          A Samstech hun ech eng déck Bëltz, ginn akaafen a këmmere mech ëm mäi Gaart. A Sonndes ginn ech bei d’Famill, jo, a Méides ginn ech dann nees schaffen.
          Méi verlaange mer wirklech net.
          Wäll all de Rescht hu mer schonn.

        • Bei allem Repekt dat do as egw M. Guy.
          Informeiert ierch an dann kentn der matschwätzen.
          Cannabinol an all dei Stoffen am Gras, sin net zellzersteierend wei Alkohol oder Nikotin. Et as eng chemesch Substanz dei den Kierper souguer selwer produzeiert. Et huet naischt mat engem Stoff wei Alkohol ze din deen Zellen zersteiert.
          Mais bon, entweder et well een epes wessen an leieren oder net, gelldier…
          Wei ber der Homoehe: wann et ierch net betrefft, fierwaat wellt dir dann matschwätzen ?

  4. Erst als Abschnittsüberschrift “Nur “déi gréng” sind offensiv dafür” titeln und dann im allerletzten Satz des Artikels erwähnen, dass auch die Piratenpartei und déi Lénk dafür sind.

    Deutet dieser Schreibstil etwa auf eine politische Präferenzen des Journalisten hin, wenn er eine Partei besonders hervorhebt? 😛

  5. @ Nomi : vun all de Commentairen di ech bis elo ob RTL an hei an iwerall gelies hun as dat do dee BLÖDSTEN! A wat hu se no der richteger schwéirer Arbicht gemat ? Si hun d’Drepp erausgeholl an een Humpen dobai gedronk. Dat sin och Drogen ! Dat d’Tageblatt su ee Brach och nach veröffentlecht…

  6. Déi gréissten Gefor fir bleiwend gesondheetlech Schied as den Alkohol (Liewer an aner Drüsen gin geschiedecht WANN een iwerdreift. Besonnesch mat Drëppen an Alkoholmix.
    Duerno kommen Zigretten: wien sech all Daag eng méi oder manner stark Dampvergëftung zou’leet, deem seng Longenblésecher verpechen sech mat deene villen Schuedstoffer an den Sauerstoffaustausch gët ëmmer méi behënnert.
    Am Cannabis sin nach eng ganz Rei Schuedstoffer méi enthalen wéi an den Zigaretten. Also kann een als verantwortlechen Politiker wuel kaum erlaaben dass Fëmmerten “vun der Pescht op d’Cholera” wiesselen. Schwetzt mol mat engem Longendokter statt mat engem Vertrieder vun der Cannabis-Mafia.

  7. Ech denken zwar net, dass Cannabis harmlos ass, en ass grad esou geféierlech wéi Alkohol. Reegelméisseg beduselt vun Alkohol oder reegelméisseg bekifft vu Cannabis ass fir mech dat selwecht. Ob d’Gehiirzellen duerch THC oder Ethanol zerstéiert ginn, ass gehopst wi gesprongen.

    Mee vu dass ëmmer méi Bierger vun Zäit zu Zäit kiffen, muss Cannabis aus dem kriminelle Milieu erausgeholl ginn, fir d’Konsumenten ze schützen. Et besteet ëmmer d’Gefor, dass Cannabis mat geféierleche Substanze gestreckt gëtt. Kontrolléierten Ubau, kontrolléiert Veraarbechtung a legale Verkaf géifen déi Gefor praktesch op Null reduzéieren. An dass een de Cannabis vun zwieliichtege Gestalten muss kafen, anstatt einfach an e Geschäft ze goen, bréngt de Bierger grad esou a Gefor, suwuel kierperlech wéi och doduerch, dass den Dealer och nach aner Saache wi Kokain, Ecstasy, Crack, … ubitt.

    Et muss strikt Reegele ginn, fir Cannabis aus dem Stroosseverkéier an aus der Aarbecht erauszehalen. Leider schéngt et nach keen Test ze ginn, deen noweist, wéini een net méi dervu beaflosst ass. Am Blutt ass en nach op d’mannst eng bis 2 Wochen no der Consommatioun noweisbar Dofir muss et nach eng Solutioun ginn, vläit e Reaktiounstest.

    Cannabis ze legalisiéieren an eng Infrastruktur dofir opzebauen, ass menger Meenung no dat, wat een “das kleinere Übel” nennt – fir “das größere Übel” endlech ze verhënneren.

  8. Legalisierung ok aber solange dieses Gehirnzellenkillerkraut nicht 2 Cent pro Gramm kostet ändert sich gar nichts ausser dass der Schwarzmarkt noch mehr floriert (siehe Niederlande).
    Denn wenn man im Coffeeshop 10-15€ das Gramm bezahlt und nur 5 Gramm kriegt, gehen die meisten auf den Schwarzmarkt wo es immer bisschen weniger kostet.
    Dieses Kraut sollte so billig sein dass ein Schwazmarkt nicht mehr rentabel ist.
    Und keiner sollte sagen dass kiffen nicht schadet,( zumindest im Jugendalter und davor)…denn ich habe schon so manche gesehen und die waren nicht die “Hellsten” auf Erden! Mann oh Mann,…da sieht mann dass Hirnzellen schrumpfen und sich verabschieden mit dem Zeug.
    Ok das Herzinfarkt- und Lungenkrebsrisiko ist geringer, aber Hirn ist auch wichtig!

    • Ja, aber unsere Regierung schützt und bewahrt den Kriminellen ja seit Jahren den Markt. Glasscherben, Zucker, Glyzerin dürfen wir rauchen ! Mein Dank geht an die Regierung und Polizei die diese Mafia schützen. Mit Gras kann man längst kein Geld mehr verdienen wenn man nicht kräftig streckt und Dreck verkauft.
      Ob ihr es wollt, gut findet , versteht oder nicht. Auch eure Kinder werden, wenn sie dann mal probieren, so einen Dreck rauchen. Gratulation an diese Art von Politik.

  9. “D’Kifferten iwwerhuelen d’Muecht”.Seit dieser Petition, weiss ich endlich ,warum die Luxemburger bei militärischer Aufrüstung,Flüchtlingsmisäre, Kriegen in der Welt wegschauen.”Se sin bekifft an et zielt nach just Spaassgesellschaft.”.Gehe ich nun hypothetisch davon aus, dass auch nur 4500 der Petitionsunterschreiber regelmässig “kiffen”, wirft dies einige Fragen auf.Jeden Tag 4500 bekiffte Autofahrer auf unseren Strassen? 4500 bekiffte Arbeitnehmer ,die Arbeitsmaschinen bedienen, das Arbeitsunfalrisiko erhöhen, ein Risiko für den Arbeitgeber darstellen? 4500 bekiffte Väter und Mütter die ihre Kinder erziehen ? 4500 bekiffte, nicht mehr im Vollbesitzt ihrer geistigen Kräfte andere Mitbürger ,Gefahren aussetzen?

    • Keine Sorge: Die Wirkung von Cannabis hält nicht ewig an. Verantwortungsvolle Konsumenten sind nach ein paar Stunden wieder ziemlich klar im Kopf. Hier merkt man übrigens besonders deutlich, dass beim Kiffen, im Gegensatz zum Saufen, die Wirkung nicht auf einer Vergiftung beruht.

    • @Scholer Mehr als 4500 besoffene Menschen täglich im Strassenverkehr? Mehr als 4500 Menschen, die ihre Kinder täglich mit Tabakrauch zuhause vergiften? Mehr als 4500, die noch immer nicht verstanden haben, wo die Probleme der Drogenpolitik wirklich liegen?

      • @fluppes,Smith:Ist Ihnen bekannt, wieviele ” Kifferten ” europaweit in betreuten Wohngemeinschaften wohnen? Wieviele Steuergelder aufgewendet werden müssen um die Nachfolgeschäden von Cannabis zu behandeln? Ich bin mir sicher ein Besuch in hiesigen Wohnstrukturen ,wird der Petition schnell den Wind aus den Segeln nehmen.Weder gehören Drogen entkriminalisiert noch Stört es mich für eine Null Promille Grenze und ein Tabakverbot zu plaidieren.

      • @ fluppes: wo liegen denn die Probleme bei der Drogenpolitik?
        Nicht genug Repression? Nicht genug Panikmache? Zuviel Vermischung von diversen Themen, wie
        korrekte Aufklärung? Im Gegensatz zu Tabuisierung , Verschleierung, Ignoranz?
        Was nicht sein soll wird nicht besprochen…das hilft viel!
        Nicht genug Kamaras in den privaten Wohnräumen um solches Verhalten unter Einsatz von Spezialkommanos instant zu unterbinden?
        Ehrlich, wo liegt das Problem?
        @ Scholer: ich bin eigentlich einverstanden: im öffentlichen Raum sollte Rauchen verboten sein. Alkoholmissbrauch bzw. unangepasstes Benehmen unter Einfluss ebenso.
        Null Toleranz am Steuer. Und wenig toleranz im öffentlichen Raum.
        Ich kann mir die totalitäre Welt nicht vorstellen, in der ich nicht ganz korrekt mit 0.5g Alkohol im Blut ganz normal nach Hause gehen (mit meinen Beinen und Füssen) darf.
        Ich kann und will mir auch keine Welt vorstellen, in der ich nicht das Recht habe, in meinem Kopf so zu sein wie ich will, bekifft oder besoffen, solange ich keinen dabei störe.
        Und wenn es über Folgeschäden von fragwürdigen Verhaltensmuster geht, muss ich Ihnen ehrlich sagen:
        es verrecken mehr Menschen auf diesem Planeten wegen falsch implementierter neo-liberaler obskurantistischer Finanzpolitik, an den Folgen von schleierhaften Machenschaften der Industrie, und ganz einfach an Krieg, ausgelöst von den Folgen der vorgenannten, weit verbreiteten, politisch gewollten und nicht unterbundenen legalen Praktiken.
        Also bitte, null Toleranz für A****öcher.
        Überall und immer.
        Und wenn die Welt dann politisch korrekt und für jeden gleich ist, jeder ein Dach über dem Kopf, sauberes Wasser und saubere Lebensmittel hat, dann können wir ja nochmal kucken, op die Drogenproblematik weiter besteht.
        Oder ob es sich nicht einfach um einen Wirtschaftszweig handelt, der, wie die Automobilindustrie, eigentlich offiziell nur gutes bewirkt, nämlich Mobilität und Freiheit, Arbeitplätze, Steuern . . ..
        Mit Umsatzzahlen, die schwanken, wie beim Alkohol, beim Zucker und allen Fettderivaten und sonstigen Chemieprodukten, die unser Leben so lebenswert machen.
        Ach so, ja, der Aufwand an Steuergeldern…nun ja, man nehme nochmal das Automobil, und was da so an Stuergelder reinfließt, und kucke sich mal die Opferstatistiken an, und Bodenversieglung, Umweltverschmutzung, Geräuschbelästigung . . .etc.
        Sehen sie worauf ich hinauswill?

  10. Wei wier et dann wann mer t’coffeeshopen an all Duerf op deer selwechter Plaatz maachen? E Gebei waat net muss gebaut ginn well et schon iwer honnert Joer do steet an 6 Deeg vun 7 komplett eidel steet. An no Weihrauch stenkt et do souwiesou! Daat wier dach eng Chance fier t’Kierchefabriken !!!!

  11. Et gesäit ee rem gutt, dass d”War against Drugs” Propaganda nach emmer an de Käpp vu villen eelere Matbierger setzt. Déi gouf et gréisstendeels fiir gewesse Schichten an den USA an de Bing ze setzen, net wéinst der Gesondheet.
    Ech well gär proppert Gras wou ee weess wat dran as an wéivill vu wat, um Marché hun. Leit konsuméire nu mol Drogen, an Gras as mat dat harmoste wat et gett. Kuckt éichter fiirwat d Leit sech berausche “mussen” fiir hiirt Liewen ze erdroen.

  12. Freier oder spéider werte mer wahrscheinlech souwiesou legaliséieren. Manner Problemer wéint der Entkrimminalisierung, duefir allerdengs net wéineger Suchtproblemer wéi bei anere legalen Drogen schon. Katastrophal allerdengs wann Lëtzebuerg dat géif alleng an der EU mache, wéi 1 um Beispill Holland Kifftourismus geséit. Ausser mer ginn d’Drogen exclusive unn Résidents eraus, mee wéi kontrolléiert 1 dat?

  13. Wissentschaftlich ist belegt ,dass Canabis auf das Gehirn wirkt, den IQ abbaut, vom chronischen Husten bis zum Herztod verschiedene Krankheiten auslöst, die Langzeitgefahr für Verkehrsunfälle Arbeitsunfälle erhöht.Der THC baut sich langsam über Wochen ab und ist auch noch nachweisbar.Cannabis die Einstiegsdroge ist.Sie können dies gerne in diversen Berichten von Focus oder anderen Internetseiten nachlesen. Sie können auch nicht die Gesellschaft responsabilisieren, ” well verschidden Matbierger an onser Spaassgesellschaft hier Liewen net erdroen.Jo, et ass schweier sech um Rimm ze rappen, all Daag op d’Schaff ze goen, sech weiderzebilden, eppes ze leeschten.Honnertdausend Menschen stinn all Daag op ouni Drogen ze huelen an stinn hieren Mann/Fraa.” Dir maacht Ierch et liicht.

  14. Et schengt wei wann mir Kiffer awer e bessen mei weit denken kennen wei t’Alkoholiker hei an net sou Firurteeler hunn. Ah dir sidd net all Alkoholiker ? Bein en Kiffer as och net “eng gewessen Zort Mensch”, ech kennen Kiffer vun Schüler, Arbeschter bis Affekoten an Perseinlechkeeten dei an der öffentlechkeet stin. Emmer erem witzeg ze gesin wei tolerant an intelligent t’Leit sech hei ginn wann et em Themen geht dei net an hierem Interessi sinn.

  15. Ich bin nicht der Meinung, daß irgendeine Substanz, sei es Alkohol, Tabak, Cannabis, oder auch Medikamente, Kokain, Heroin, und ja, auch Zucker, Fett, Farbstoffe, Zusatzmittel, ich nehme die ganze Palette der Konsumgüter, in irgend einer unangebrachten Konsumform gesund sind.
    Die Dosis macht das Gift.
    Und: jeder Körper reagiert anders. Manche absorbieren schnell und nachhaltig, manche metabolisieren schlecht und scheiden viel wieder aus.
    Die gesunde Dosis ist also individuell.
    Individuell ist auch die Entscheidungsfreiheit, aus der gesamten Palette der Konsumgüter das zu konsumieren, was einem liegt. (wenn denn das drin ist was draufsteht, aber das ist dann doch eine andere Debatte, oder?)
    So, Cannabis wächst überall. Cannbis begleitet den Menschen seit wir ihn Mensch nennen, und wahrscheinlich schon länger.
    Das ist zum Beispiel nicht der Fall bei allemöglichen Zusatzstoffen in der Lebensmittelindustrie, es ist nicht der Fall bei Plastik, bei Reifenabrieb und sonstigen Stoffen, deren Liste zu lang ist, um sie hier gänzlich aufzuführen. Die dann aber von der Politik zugelassen worden sind…in eigentlich totaler Unwissenheit über langzeiltiche Folgeschäden.
    Der Punkt ist: wie kann es sein, das wir als Gesellschaft soviel Aufwand betreiben, diese einzelne Pflanze mit so vielen Mitteln so stark zu bekämpfen, während wir auf der anderen Seite vom aufgeklärten Verbraucher verlangen, Zusammenhänge zwischen ihrer eigenen Gesundheit und den Folgen des Konsums, ich sage mal “unbekannter ” Substanzen, selber zu machen.
    Ich lege Wert auf den Begriff “aufgeklärter Verbraucher”, da wir in einem “hochentwickelten” Rechtsstaat leben, der wohl international kompetitiv ist…und in dem es demnach ein funktionnierendes Bildungssystem gibt, das den Menschen die Möglichkeit gibt, ihre Rechte und Pflichten als Bürger des Staates wahrzunehem, zu erfüllen und weiterzuentwickeln.
    Wenn wir von fast 5000 aufgeklärten Petitionären, und/oder von der Dunkelziffer statistischer Erhebungen, also 56% der Wähler ausgehen, dann gibt es einen starken Willen, sich weiter zu entwickeln.
    Zu einer Gesellschaft von noch etwas aufgeklärteren Verbrauchern, die keine Angst vor der Substanz haben, die sie kennen, und sich frei entscheiden können, diese zu kaufen oder nicht. (immer noch mit dem Vermerk, daß das drin sein sollte, was draufsteht, und der Debatte die nicht hier und in diesem Kontext stattfindet…oder?)
    Jene, die auf Einstiegsdroge verweisen, verweise ich auf psychologische Störung im Vorfeld, NICHT DURCH die Substanz, sondern emozionale und/oder intellektuelle Defizite aus “Erfahrungswerten”,Bbildung, Erziehung, Volkssitten, Traditionen, Gesellschaftsdruck.., und wo diese herkommen, diese Frage zu beantworten überlasse ich, genau wie die der Inhaltsstoffe, dann einer anderen Debatte.
    Jene, die auf Giftigkeit hinweisen, verweise ich auf das Automobil, chemische Reststoffe im Wasser, sonstige Folgen von, ja, Überkonsum von anscheinend ganz legalen Substanzen und Dienstleistungen, Folgen von ganz legalen Produktionsprozessen..
    Überkonsum.
    Dealer sind Verkäufer.
    Pusher sind jene, die Versuchen, dem Verbraucher etwas anzudrehen, weil es neu, billig, anders besser ist als anderes.
    Der Verkäufer will Handel betreiben, ehrlich und rechtschaffen. Der Pusher will nur Abhängigkeit aus Profitgier machen. (ich pauschalisiere und kürze…)
    Wenn ich Cannabis aus der Illegalität nehme, haben wir viele legale Dealer. Und können sie legal dazu verpflichten, nicht zu “pushen” was nicht in ihrem Sortiment ist. Das wird in Gaststättenbettieben und in Apotheken unter anderem schon klar gesetzlich geregelt.
    Wir können die gesamte Produktionskette und Verkaufsinfrastruktur hier im Land organisieren. Da gibt es in den Niederlanden noch logische Probleme, in den amerikanischen Bundesstaaten, die Cannbis freigegeben haben, aber so in der Form nicht. Sprich: wo das Gras herkommt. Und hier sage ich: von HIER.
    Wir können ohne Problem den Zutritt auf die Bewohner des Landes limitieren, so wie Zugang zu Bars und Diskotheken eingeschränkt sind, oder der Verkauf von Medikamenten.
    Und in der Palette der angebotenen Produkte, die der Verbraucher hier im Land zur Auswahl hat ist dann eben auch Cannabis enthalten.
    Und wir können aufklären, mahnen, Beispiele zeigen, Vorurteile auf- oder abbauen, Witze machen, oder besorgt sein. Oder heiter.
    All das tun wir auch mit allen anderen Produkten, die wir hier angeboten bekommen.
    Jenen die sagen, daß Kontrolle ein Problem ist:
    ja: Kontrolle ist DAS Problem, das wir mit allen Produkten und allen Dienstleistungen, mit allen Verhaltensmustern haben. Es gibt das Gesetz, und dann schaut man raus in die Welt…
    Wieso wird denn immer noch auf den Straßen gerannt? Wegen Cannabis? (sorry, ein kleiner Witz)
    Wieso bekommen Kinder denn schon legal Alkohol im Alter von 16 Jahren? Oder als 7 Jähriger dann mal einen Schluck bei der Kommunion des ältern Geschwisterteils..(Volkssitten, Tradition, Gesellschaftsdruck . . .)
    Wieso gibt es denn so viele Fresssüchtige?
    (Wieso Steurhinterziehung?)
    Es ist nicht die Substanz das Problem, sondern der Umgang damit.
    Alle Substanzen.
    Es ist theoretisch möglich, über Repression Verhaltensmuster auszumerzen. Wer aber nur ein ganz klein wenig darüber nachdenkt, der stellt fest, daß er eigenlich Millionen von Menschen zu irgendetwas zwingen will, das eigentlich nur seinem eigenen individuellen idealen Modell entspricht.
    Das nennt man Faschismus. Und wohin solche Gedanken dann führen, weis auch jeder…
    Sogar wir, die vergesslichen, trägen, unlogischen, alles rosarot sehenden, hippy fun Kiffer.
    Ich habe für jedes noch so bescheuerte Argument gegen Cannabis eins dafür.
    Außer gegen “aus Prinzip nein”
    Ja bitte, dann wendet eure Prinzipien bitte konsequent überall an.
    Ansonsten, nehmt bitte zur Kenntnis, daß die Dunkelziffern immer höher sind, und daß ihr jetzt paranoid werden müsst, weil die statistische Anzahl jener, die offiziell ein Problem mit der Substanz haben, reell schon viel niedriger ist, als die der bekennenden Verbraucher. Es sind in diesem Land keine 5000 Menschen in Therapie wegen Cannabis, wir somit unter euch sind, normal, angepasst, arbeitend, einkaufend,
    konsumierend.
    Und wie gerne würde ich Steuern zahlen.
    Also: Prost.
    Ich muss hier Schluss machen, die Debatte findet statt, andauernd, alles wurde seit dem ersten Verbot gesagt, ich kann hier nicht alles wiederholen.
    Wer das inkohärent findet und das auf Cannabiskonsum zurückführt, sollte sich echt mal überlegen, was an Beweisen von uns verlangt wird, zu argumentieren in Ruhe und Logik und und und, zu zeigen, daß es sehr wohl geht, und abwägen, was es an Beweisen der Verträglichkeit für den ganzen Rest denn wirklich gibt, der zugelassen ist, und der sehr wohl in gleichem Maße krank machen kann, wie eben argumentiert wird.
    Da beißt sich der Hund in den Schwanz.

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