Tageblatt-Serie

Wenn sich die „Bénévoles“ im Internet anmelden: Die nationale Vermittler- und Suchmaschine aus Strassen 

Im dritten Teil der Tageblatt-Serie steht diesmal die nationale „Agence du bénévolat“ im Fokus. Vermittlung, Zweifel, Ängste und Erfolgserlebnisse: Die Direktionsbeauftragte Anne Hoffmann machte deutlich, dass Luxemburg sein Potenzial an helfenden Händen noch nicht ausgeschöpft hat. Doch Tradition und Skepsis stehen so manch neuer Idee im Weg. 

Anne Hoffmann, Direktionsbeauftragte der nationalen „Agence du bénévolat“

Anne Hoffmann, Direktionsbeauftragte der nationalen „Agence du bénévolat“ Foto: Editpress/Julien Garroy

Das Prinzip der Internetpräsenz der „Agence du bénévolat“ ist relativ schnell erklärt: Die digitale Plattform ermöglicht es Vereinen und Gemeinden, auf digitalem Weg nach freiwilligen Helfern zu suchen. „Das können sowohl Leute sein, die für einen Vorstandsposten gebraucht werden, als auch Helfer, die für punktuelle Unterstützung bei einem größeren Ereignis benötigt werden“, erklärte Anne Hoffmann, die Direktionsbeauftragte der Agentur. Ein Beispiel: Im vergangenen Jahr meldeten sich mehrere Lunex-Studenten über die Plattform, um als Streckenposten bei einem Radrennen in Niederanven auszuhelfen. Beide Seiten profitierten von der Zusammenarbeit: Die Organisatoren erhielten die nötige Manpower, die Jugendlichen eine schriftliche Bestätigung, die als Zusatzpunkte für das Semester angerechnet worden sind.

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