Enovos League
Vielfältige Mischung: Zwölf Trainer, zwölf Nationalitäten
Die Enovos League der Herren ist auf den Trainerstühlen ein wahres Melting Pot der Nationen. Der globale Markt macht schon längere Zeit vor den nationalen Vereinen nicht mehr halt. Bereits letzte Saison war das Maximum fast erreicht. Diesmal ist es also Geschichte.
Collage: Tageblatt/Louis Elsen
Dabei gab es diesmal kaum Bewegung in der Coaching-Zone. Fast durchweg zufrieden waren die Vereinsverantwortlichen mit den Leistungen der jeweiligen Trainer. Die Chemie innerhalb der Teams scheint zu stimmen, denn es gab nur sehr wenige Veränderungen in der Zwischensaison. Meister Ettelbrück hat mit Gavin Love, der bei der Etzella bereits seine vierte Saison beginnt, die begehrte Trophäe in seinen Händen halten können. Beim zweiten Titelträger der vergangenen Spielzeit, dem Pokalgewinner Esch, sieht es ähnlich aus. Hier geht Franck Mériguet bereits in seine fünfte aufeinanderfolgende Saison. Auch auf den anderen Trainerstühlen setzt man auf Altbewährtes und damit bestens bekannte Gesichter. So nimmt Gabor Boros in Contern seine bereits vierte Spielzeit in Angriff. Auch Daniel Brandão, genauso wie Dragan Stipanovic, beim Nachbarn Walferdingen, die beide ihre dritte Spielzeit angehen, werden so langsam zu Dauerbrennern in ihren Vereinen. Hier stehen ihnen Karl Abou Khalil in Bartringen und Darko Ristic in Mamer in nichts nach. Bei den Musel Pikes vertraut man auch für die kommende Spielzeit Brian Carroll, der im Laufe der letzten Meisterschaft Alfredo Pecorino abgelöst hatte und die Moselaner in der Liga hielt. Arantia Fels hält ebenfalls an seinem Übungsleiter Karolis Abramavicius fest, wie auch Aufsteiger Racing an Adam Radomirovic.