FLBB-Damen
Eine historische Chance und ihr Grundstein vor 25 Jahren
Es ist eine historische Chance, die die Basketballdamen in dieser Woche besitzen. Erstmals in der Geschichte könnte sich die FLBB nämlich mit einem Team für ein EM-Endrundenturnier qualifizieren. Doch wie kommt es, dass der luxemburgische Damenbasketball inzwischen so erfolgreich und da angekommen ist, wo er derzeit steht? Das Tageblatt versucht nachfolgend, genau dieser Frage nachzugehen.
Spielerinnen wie Ehis Etute profitierten in den letzten Jahren von den Grundsteinen, die zu Beginn der 2000er Jahre gelegt wurden Foto: Editpress/Gerry Schmit
Manchmal ist es einfach der pure Zufall, der die schönsten Geschichten schreibt. So ging es auch dem nationalen Basketballverband FLBB. Denn der wohl entscheidende Wendepunkt in der Entwicklung des Mädchen- und Damenbasketballs ist auf das Jahr 2000 zurückzuführen, als das „Centre de formation“ in Mersch seine Türen öffnete. Beim Basketballverband plante man eigentlich, den männlichen Nachwuchs hier unterzubringen, doch wie Michel Reiland, derzeitiger Vizepräsident des Verbandes und einer der Mitinitiatoren des Projektes in Mersch, erklärt, waren im Internat nur noch Betten für die Mädchen frei. Es war also eher dem Zufall zu verdanken, dass Mersch am Ende der zentrale Punkt für die Förderung des Frauenbasketballs wurde. Ein Erfolgsprojekt, das vor 25 Jahren begann und das als Ursprungspunkt für die rezenten Erfolge der FLBB-Damen genannt werden muss.